Nächste öffentliche Reiseshow: 23.3.2026, 16:00 Uhr ***** Bali: Insel der Götter ***** im Theater in der Seniorenresidenz am Kurpark Oberlaa, Fontanastraße 10, 1100 Wien

Abschied von Ishigaki – heute viel Text, wenige Fotos

Wir hatten Zeit uns auszuruhen, zu lesen, vom Balkon das stürmische Meer zu genießen und die vielen Eindrücke der letzten Wochen zu verarbeiten. Denn: Das Wetter auf Ishigaki hat leider nicht mehr auf „Sommer-Sonne-Strand“ gewechselt. Einen Tag gab es Sturm und sintflutartiger Regen, einen Tag gab es heftigen Wind und wiederkehrende Regenschauer, heute ist es windig und manchmal nieselt es. Die Temperatur ist trotzdem angenehm um die 20 Grad Celsius. Morgen werden wir von Ishigaki nach Tokyo fliegen und dort noch einen Abend und einen ganzen Tag verbringen.

Abschließend noch ein paar Reiseerfahrungen, die für euch in Japan hilfreich sein können:

  • Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Weizenunverträglichkeit ist zu beachten, dass es in Japan hauptsächlich Weizenweißmehlgebäck/brot gibt. Bei Nudeln gibt es allerdings auch die „SOBA-NUDELN“ aus Buchweizen! Diese Soba-Nudeln waren gut verträglich.
  • Bei Problemen mit zu hohem Blutzucker ist zu beachten, dass in Japan ganz oft und viel weißer Reis zusätzlich zu den Weizennudeln angeboten wird. Light-Limonaden sind eine Seltenheit. Diverse Süßigkeiten wie MOCHI und mit Schokolade überzogene geröstete Marshmallows sind natürlich zu meiden, obwohl das Zeug verdammt gut schmeckt. Ich bin schon auf meinen Langzeitzuckerwert gespannt ;-(( Schokolade ist in Japan kaum erhältlich, allerdings gibt es eine köstliche gesüßte rote Bohnenpaste als Ersatz, die hervorragend schmeckt und für uns wesentlich besser verträglich ist als echte Schokolade.
  • Unbedingt einen mobilen WIFI-ROUTER mieten, damit man überall online ist (z.B. für Recherchen, für GoogleMAPS etc.) und auch um über WhatsApp zu telefonieren (ist sonst nämlich sehr teuer mit rund € 5 pro Minute telefonieren und bis zz 24 Cent pro MB Daten) kann.
  • Leggings werden in Japan nicht gerne gesehen, da sie hier als reine Sportbekleidung gelten. Wenn man trotzdem Leggings tragen möchte (sind halt praktisch und brauchen wenig Stauraum im Gepäck und wiegen weniger als Jeans), sollte undbedingt lange Blusen/Shirts die den Po bedecken, tragen.
  • Das Reisegepäck kann man sehr klein halten. Besser wenig Ballast mit sich rumschleppen auf Rundreisen! Weiterer Vorteil: man hat Freigepäck für Mitbringsel für die Lieben daheim.
  • In jedem Hotel bekommt man sämtliche Hygieneprodukte gratis zur Verfügung gestellt: Zahnbürste, Zahnpasta, Kamm, Rasierzeug, Hautcreme, Wattepads und -stäbchen, Duschhauben, Körpermilch, Duschgel, Shampoo, Conditioner usw. Es gab in einem Hotel sogar ganz tolle Gesichtsmasken zur Pflege der Haut!
  • Pyjama und Hausschuhe dürfen auch ruhig zu Hause bleiben, da beides in guter Qualität in jedem Hotel zur Verfügung gestellt wird. In traditionellen RYOKANs (typische Gasthäuser in Japan) bekommt man sogar hübsche YUKATA (ähnlich wie Kimono, nur aus Baumwolle) geliehen.
  • Kleidung kann man ebenfalls sehr sparsam packen, da in allen Hotels WASCHMASCHINEN und WÄSCHETROCKNER für wenige Yen benutzt werden können. Waschmittel ist bereits inklusive und dosiert die Waschmaschine selbst.
  • GUTES SCHUHWERK hingegen ist wichtig, da man täglich weite Strecken, zum Teil auf (ungenormten, somit manchmal halsbrecherischen) Stufen zurücklegt. Also unbedingt zu Hause probieren, welche Schuhe „gut eingelaufen“ sind nicht drücken!
  • GEPÄCKVERSAND funktioniert in Japan wunderbar. Das heißt, dass die Reisetasche/der Koffer von einem Hotel ins nächste oder übernächste aufgegeben wird und man daher nur mit einem Mini-Handgepäck (in unserem Fall: für ein bis drei Tage) weiterreist. Das Gepäckstück wird abgemessen und danach sowie nach der Transportstrecke richtet sich der Preis. In der Regel haben wir ca. € 30,– für zwei große Reisetaschen bezahlt.
  • SCHLIEßFÄCHER gibt es an allen für Reisende strategischen Orten. Man kann das HANDGEPÄCK somit jeweils deponieren und dann den Ausflug bzw. die Besichtigung ohne Ballast am Rücken machen. Vor der Weiterfahrt holt man das Handgepäck ab und fährt zu seinem Tagesziel weiter. Die meisten Schließfächer kosten je nach Größe 500 – 1000 Yen.
  • EINHEIMISCHE ansprechen, wenn man etwas nicht findet (z.B. einen bestimmten Bus). Keine Scheu haben und sich freuen, dass man mit Einheimischen in Kontakt kommt! Japaner sind sehr hilfsbereit. Auch ohne sprachliche Verständigung funktioniert Körpersprache erstaunlich gut. UND ES GIBT AUCH ÜBERSETZUNGSAPPs !!
  • BARGELD wird im hochtechnisierten Japan immer noch gerne verwendet. Die Fahrkartenaufladestationen akzeptieren ausschließlich Bargeld und keine elektronischen Zahlungsmittel.
  • Mit der SUICA-CARD kann in fast allen öffentlichen Bussen und Zügen bezahlt werden. Die Karte gibt es an allen größeren Bahnhöfen an Automaten und werden nur mit Bargeld geladen.
  • SHINKHANSEN: Reservierungen sind kostenlos und auch über Automaten ODER bei Servicestellen am Bahnhof vorzunehmen.
  • FOREIGN CUSTOMER SERVICE helfen immer weiter und sind auf Bahnhöfen mit einer Armschleife erkennbar.
  • JAPANISCHER WHISKY ist weltweit anerkannt und eignet sich ganz hervorragend bei der Bekämpfung von Magen-Darm-Anpassungsschwierigkeiten an die fremdländische japanische Kost

Wasinger’s Reisetipps für friktionsfreies Reisen als Paar ;-))

  • Im Vorfeld besprechen, wie wir uns in Krisensituationen verhalten wollen und Regeln festlegen
  • Wenn der Partner überfordert ist und vielleicht kurz davor steht, die Nerven zu verlieren, dann NICHT SCHIMPFEN, sondern LIEB SEIN und nachsichtig (er braucht das dann besonders!)
  • Wenn der Partner einen Fehler gemacht hat, etwas verloren oder verlegt hat: TRÖSTEN und beteuern, dass das nicht so schlimm ist
  • Bedürfnisse offen artikulieren und sich bei Bedarf ruhig auch mal für eine Stunde trennen (ER läuft zum Schrein hoch und fotografiert den Schrein – SIE sitzt unten im Park und beobachtet und fotografiert Menschen)
  • SIE packt nur soviel in ihr Gepäck, wie SIE auch selbst tragen kann (sonst schleppt ER als Kavalier der alten Schule sich in den Bandscheibenvorfall!!)
  • Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht, dass Walter immer das Bett beim Fenster nimmt, ich das näher zum Bad UND auch welche Bereiche im Kasten wem „gehören“ – das spart enorm viel Zeit beim Einzug, wenn nicht diskutiert werden muss, sondern jedeR weiß, wo sein Platz ist
  • Kompetenzen nutzen! Z.B. ER ist gut mit Google-MAPS – SIE liest die Wegweiser – gemeinsam sieht man alles ;-))
  • Am ersten Reisetag festlegen, wie man sich wieder findet, falls man sich im Getümmel verliert (Gerät finden auf Google App – funktioniert nur bei WLAN) oder Treffpunkt vereinbaren: Eingang, beim Tempel, beim Teich….markanten Punkt.
  • Kurzes Resümee des Tages am Abend ziehen und Vorschau auf den nächsten Tag .
  • Jeden Tag mit einer Liebeserklärung beginnen und mit einer Liebeserklärung beenden.

Wenn es in den nächsten zwei Tagen nichts Besonderes zu zeigen und berichten gibt, dann ist das heute schon der Abschluß des Reisetagebuches unserer Japan-Rundreise. Aber „schau ma mal, dann sehen wir schon“ ……

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert