Nächste öffentliche Reiseshow: 5.10.2026, 16:00 Uhr ***** Japan: Land der aufgehenden Sonne ***** im Theater in der Seniorenresidenz am Kurpark Oberlaa, Fontanastraße 10, 1100 Wien

Tag 10: Orkney -> Rhiconich

Schweren Herzen haben wir uns heute von den Orkney Inseln und unseren Gastgebern verabschiedet. Da glaubt man, dass 25 Tage für eine Rundreise durch SCHOTTLAND genügen und merkt, dass dem nicht so ist und man gerne viel länger Zeit hätte.

Mit der Fähre waren wir nach ruhigen 90 Minuten wieder am Festland in CAITHNESS, jenem wunderbarem Landstrich mit seiner bitteren Vergangenheit; siehe HIGHLAND CLEARANCE. Übrigens war es auch diesmal auf der Fähre angenehm, dass wir ganz vorne hin gewunken wurden und daher auch gleich wieder vom Schiff waren. Wahrscheinlich hat es sich von der Fähre Jarolina in Kroatien bis hierher herumgesprochen, dass mein Schatz ziemlich rabiat werden kann, wenn man ihn auf Fähren schlecht behandelt und benachteiligt. Man möchte es gar nicht glauben, wenn man ihn so sanft kennt wie er es normalerweise ist.

Von hier ging es durch die schönsten Gegenden Schottlands zum nordöstlichsten Teil von Großbrittanien. Walter war vor vielen Jahren schon einmal in JOHN O‘ GROATS und damals gab es ein einfaches Schild auf dem einzigen Haus. Mittlerweile wurde ziemlich viel gebaut. Es gibt etliche Cafe’s, eine Brauerei, einen Whisky Shop mit Verkostungsangeboten, Touristeninformation, Toiletten etc.

Eigentlich wäre CASTLE & GARDEN OF MEY auf unserem Plan gestanden. Und wieder einmal standen wir vor verschlossenem Tor mit dem Hinweistaferl „Closed“.

Kein Problem für uns Meister der Flexibilität 😉 Dadurch hatten wir mehr Zeit für DUNCANSBY HEAD. Die Sonne strahlte vom himmelblauen Himmel, dass es eine Freude war. Die Temperatur war angenehm mit ca. 18 Grad Celsius, auf den weitläufigen Wiesen grasten süße Schafherden, es war ein perfekter Tag! Mein Süßer, Walter, die Liebe meines Lebens ist mir leider auf diesem riesigen Areal verloren gegangen. Und während er um die beeindruckenden Klippen mit seiner Drohne unterwegs war, bin ich dort herumgewandert und habe mich einfach nur wohlgefühlt, meine obligatorischen Übungen für die Erhaltung meiner Beweglichkeit und Gesundheit gemacht. Nach 2 Stunden war ich dann doch etwas beunruhigt und habe ihn angerufen und siehe da, da kam er schon angetrabt ;-))

Jetzt hatten wir noch 3 Stunden Fahrzeit vor uns, bis wir unser Quartier für die kommenden zwei Nächte erreichen. Was wir auf dem Weg nach RHICONICH sahen, hat uns überwältigt und die Zeit vergessen lassen. Da gab es nicht nur die unendliche Weite, da gab es Dünen, da gab es karibisch anmutende weite Strände mit feinstem weißen Sand (oder auch rosafarbenen Sand ! ) und hohe Berge gab es auch.

Im Hotel bewohnen wir ein Zimmer mit traumhaften Blick auf Loch Inchard, der von sanften Hügeln umfasst ist. Gute Nacht.

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