Mein Mann ist ein starker Typ und nach einem Tag krank sein wieder völlig genesen 🙂 Somit konnten wir heute wieder einen ganzen langen Tag die schönen Plätze entlang unserer Strecke nach Glasgow anschauen und genießen.
Dafür hat sich heute mein linkes Knie schmerzhaft gemeldet und deshalb musste ich im Cafe sitzend auf seinen Rundgang durch KELBURN CASTLE samt Garten warten. Es waren wohl doch zu viele Stufen in den letzten 3 Wochen für meine lädierten Gelenke. Diese Burg ist an manchen Stellen recht originell modern bemalt und es stehen auch im Park etliche moderne „Kunstwerke“ herum. Es wird wohl Kunst sein, auch wenn ich Banausin das nicht erkennen kann 😉 Jedenfalls ist der ganze Park ein Paradies für Familien mit Kindern, denn es gibt unendlich viele Spielplätze und Wiesen und Tische mit Bänken. Wir haben eine dieser Sitzplatzgarnituren auch gleich für ein feines Mittagspicknick genutzt. So gestärkt ging es dann auch gleich weiter zum nächste Castle.



DUMBARTON CASTLE thront auf dem markenten, 73 Meter hohen Dumbarton-Rock, einem erloschenen Vulkanpropfen an der Mündung des Flusses Leven in den Clyde. Sehr imposant, wie das Castle schon von unten wirkt und den absoluten Überblick verspricht. Und so einen Vulkanpropfen haben wir auch noch nie (zumindest bewußt) gesehen, das war schon sehr beeindruckend. Ja, und dann haben wir auch als Draufgabe den Raddampfer gesehen mit dem wir übermorgen eine schöne Fahrt unternehmen werden. Ticket sind schon im Wallet!


KENMURE HILL TEMPLE ist eine achteckige Ruine aus dem 18. Jahrhunder hat auch unser Interesse geweckt. Wozu das Ganze errichtet wurde, weiß man bis heute nicht. Aber so ist das im Leben: man MUSS gar nicht alles wissen, man MUSS gar nicht alles verstehen. Manches ist einfach wie es ist. Basta 😉

Am Abend haben wir gemacht, was man als Nicht-Brite nach 3 Wochen in Schottland so macht: wir haben uns ein indisches Restaurant gesucht und gut gewürzte Speisen genossen 🙂 Morgen werden wir wieder Highland Games besuchen, diesmal in Glasgow. Gute Nacht.