Nächste öffentliche Reiseshow: 5.10.2026, 16:00 Uhr ***** Japan: Land der aufgehenden Sonne ***** im Theater in der Seniorenresidenz am Kurpark Oberlaa, Fontanastraße 10, 1100 Wien

Eine Radreise pro Jahr ist ein Muss!

Ja es ist wieder einmal soweit. Eine mehrtägige Radreise pro Jahr ist für uns ein absolutes „Muss“ und einer der Höhepunkte in unserem Reisejahr. Also haben wir wieder unsere minimalistische Radreiseausstattung in unsere bewährten Radtaschen gepackt. Unsere Reise führt uns von Hamburg nach Sylt.

Wie man auf diesem Foto sieht, ist wirklich nur das Allernötigste mitgenommen worden. Ich kann am Ende gerne eine Packliste und die Reiseroute angeben.

Da die Anreise nach Hamburg mit dem Zug ein sehr mühsames Unterfangen ist, haben wir uns zur auf zwei Reisetage aufgeteilten Anreise mit dem Auto entschlossen. Über die Anreise gibt es nicht viel zu sagen außer, dass es zwei Tage lang unaufhörlich geregnet hat. Wir blieben optimistisch.

Unser Optimismus wurde belohnt, hurra! In Hamburg gibt es feines Wetter und wir genießen den frühen Abend bei den Landungsbrücken und essen zur Einstimmung auf die Nordsee unsere ersten Fischbrötchen. Die ELBPHILAMONIE erfreut jedes Mal unser Auge. Dass es das Musical „KÖNIG DER LÖWEN“ immer noch spielt ist eine Überraschung. Daneben wird nun auch „MICHAEL JACKSON“

Der Härtetest: Etappe 1 von Hamburg nach Elmshorn

Wir setzen uns in Hamburg bei Schönwetter auf unsere e-Bikes und es beginnt in der gleichen Sekunde zu regnen. Nein, eigentlich regnet es nicht, sondern es ergeht ein sintflutartiges Unwetter, von Sturm begleitet, über uns arme Radfahrer. Die entzückenden Aussichten auf den Elbestrand und Elbchaussee, die hübschen Villen von Blankenese sehen wir nur durch einen Wasserschleier. Jetzt heißt es durchbeissen, durchhalten, nicht aufgeben und vor allem nicht gleich eine Pause in einem der einladenden Strandlokale machen. Nur wer radelt, wird sein Ziel erreichen.

Nach ca. einer Stunde im Regen reißt plötzlich der Regen ab und es wird etwas freundlicher. Gerade rechtzeitig, denn wir haben einen Kindersegelkurs der Klasse „Optimist“ zu beobachten. Da sind einige Talente unterwegs.

Zu früh gefreut. Wir steigen auf die e-Bikes und der Regen setzt promt wieder ein. Diesmal ist der Regen gekommen um zu bleiben. Es war die absolute Härte unter diesen Bedingungen zu radeln. Wir stemmen uns gegen Starkwind mit heftigen Böen von der Seite. Wir fahren auf schlammigen Feldwegen die mit den „Hinterlassenschaften“ der stoisch lagernden Schafe vermischt sind. Bei Seitenwind ein rutschiges Gewackel.

Die Schafe weichen nicht aus und wir müssen zwischen den Lämmern Slalom fahren. Aber auch das kriegen wir hin. Nach 55,7 km haben wir es geschafft und wir selbst sind auch geschafft. Wie gut, dass wir ein gemütliches und komfortables Hotelzimmer gebucht haben. Jetzt ab unter die heiße Dusche, rein ins Hotelrestaurant und dann ab ins Bett. Morgen müssen wir wieder fit und belastbar sein.