Petrus hat Mitleid mit uns armen Radfahrern und stoppt heute den Regen ein wenig. Schlau wie wir sind, warten wir bis 11:30 mit der Abreise bis der morgentliche Regen weniger wird. Und tatsächlich schaffen wir es heute trocken zu unserem Tagesziel nach GLÜCKSTADT. Ohne Regen, aber wieder mit heftigen Windboen im Sturm. Wir sind aber trotzdem sehr glücklich, denn ohne Regen fühlt sich das Radeln doch deutlich mehr nach Freude und Vernügen an.


Es geht auch heute durch zauberhafte Dörfer mit hübschen Häusern und gepflegten Gärten.
Die Fischbude kommt uns wie gerufen. Walter hat hier vor rund 20 Jahren schon einmal Rast gemacht und dieses Erlebnis gehört aufgefrischt! Mit seinem Backfischbrötchen ist mein Süßer total glücklich! Ich bin noch vom Frühstück satt und bedaure das im Moment sehr. Hier sind die Fische frischer, die Portionen größer und die Preise kleiner!
Immer wieder haben wir nette Begegnungen. Eine junge Mutter steht an einem der Absperrtore am Watt mit ihrer ca. 3jährigen Tochter und das Kind freut sich, uns die schwere Türe (gemeinsam mit Mama) aufhalten zu dürfen ;-)) Dafür gibt es von mir ein Zuckerl als Belohnung.
Die Felder bieten einen weiten Blick und die Ähren und Büsche und Bäume werden vom Sturm gepeitscht. Das heißt aber auch, dass wir auch heute die Aussichten nicht so richtig genießen können, weil wir uns auf das Radfahren konzentrieren müssen. Oft haben wir gerade mal 40 cm Wegbreite und bei seitlichen Böen muss man sich schon sehr konzentrieren um die Spur zu halten.
GLÜCKSTADT feiert heute die „Matjeswoche“ und wir haben da wirklich großes Glück hier mitfeiern zu können. Mitessen zu können ist natürlich auch ein großes Privileg und wir nutzen das auch gerne und gut.




























































