Nächste öffentliche Reiseshow: 23.3.2026, 16:00 Uhr ***** Bali: Insel der Götter ***** im Theater in der Seniorenresidenz am Kurpark Oberlaa, Fontanastraße 10, 1100 Wien

Ishigaki – „Südsee“ Japans

Zuerst eine Warnung wegen eines vor Taiwan wütenden Taifuns. Dann doch ein recht ruhiger Flug von ca. 2 1/2 Stunden und schon waren wir auf der zur Präfektur OKINAWA gehörigen kleinen Insel ISHIGAKI.

Schon die 30 Minuten Fahrt vom Flughafen zum Hotel durch das tropische Paradies ist Verheißung pur für die kommenden Tage auf dieser Insel. Wir gönnen uns jetzt nämlich Erholung, Strand, Sand, Meer, ausnahmsweise und nur dieses eine Mal All-Inclusive-Urlaub mit einem schönen Zimmer und frontalem Meerblick.

Alle Straßen und die Wege im Resort sind noch vom Regen in der Nacht nass, aber der Sand am Strand ist trocken. Heute werden wir mal ausruhen, uns orientieren und sonst nichts ;-))

Weitere Beobachtungen/Erkenntnisse der letzten zwei Wochen meinerseits:

  • Während Menschen im Westen sich in Sonnenstudios bräunen lassen, gehen Japanerinnen gerne ins Gegenteil, in Studios mit sogenannten „Kollagengeräten“, die die Haut heller machen.
  • Leider wird in Japan viel Plastik verwendet: Einmalhüllen für nasse Schirm, Einmalsackerln für die Schuhe während man in Socken im Tempel unterwegs ist, jedes Zuckerl ist zuerst einzeln in Plastik eingeschweißt und dann erst in der Plastikverpackung, die dann in einem Plastiksackerl überreicht wird. Und das immer und überall in rauhen Mengen.

Fung-Wong – „unser Taifun“ im Inselparadies

Das Geheimnis einer gelungenen Urlaubsreise liegt einerseits in der Auswahl der idealen Reisegesellschaft und da haben wir schon einmal alles richtig gemacht. Mein Schatzi und ich sind die für uns beste, liebste, einfachste und unkomplizierteste „Reisegruppe“.

Andererseits gehört dazu, dass man auch in unerwarteten und unerwünschten Wetterphänomenen das Schöne erkennen mag und das Beste daraus herausfiltert.

Vormittag war noch ein kurzer Ausflug ins Meer mit ein wenig Schnorcheln möglich. Fotoapparat bzw. GoPro ließen wir im Zimmer. Es sollte ja nur erstmal ein grundsätzlicher Überblick verschafft werden, was uns unter Wasser erwartet, wie stark die Strömung ist etc.

  • Es haben sich einige Papageienfische daneben benommen und uns mit der Schwanzflosse auf den Bauch geschlagen und in den Po gezwickt ;-))
  • Eine größere, sehr elegante Schule von Trompetenfischen zog zu unserer Freude ihre Bahn.
  • Alles war gut. Am Nachmittag kommen wir mit Foto-Equipement wieder. Dachten wir.

Dann kam plötzlich ein starker Wind auf. Es begannen dicke Tropfen aus den schwarzen, sehr schnell über den Himmel ziehenden, Wolken zu fallen. Das war’s dann für heute.

Es wurde ein gemütlicher „BB- Tag“ zwischen Bar und Bett ;-)) Lesen. Dösen. Cocktail und Kaffee genießen. Entspannung pur. Die dunklen, schnellen Wolken, das tosende Meer, die wogenden Bäume…..all das wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Und schön fand ich es auch.

Wenn uns „Fung Wong“ allerdings noch länger erhalten bleibt, dann gibt es ein paar Tage keinen Blog. Ich melde mich dann erst, wenn es schöne Fotos und G’schichtln gibt.

Wir sind junge Menschen in alten Körpern

Diesen als Kompliment gemeinten Satz hat uns unser neuer Freund Faustino, der 29jährige argentinische Yoga-Lehrer des Club Med Kabira heute gemacht. Der junge Mann ist entzückend und hat eine sehr interessante Lebensgeschichte. Aber die ist bei uns gut aufgehoben und natürlich top secret ;-))

Gestern waren wir in der Stadt Ishigaki und haben zwei Ausflüge gebucht. Mit dieser Aktion haben wir uns etwa hundert Euro erspart, weil die Hotels/Clubs natürlich auf alle Aktivitäten einen Zuschlag verrechnen (müssen). Die Buchungen waren bereits ein Erlebnis für sich, da die MitarbeiterInnen der Agentur nur japanisch sprechen und kein Wort Englisch. Mit Übersetzungsapp, viel Geduld auf beiden Seiten und viel Freude und Spaß waren wir gemeinsam erfolgreich!!!!

Ein kleiner Schock war dann aber, dass wir nach unserem Alter gefragt wurden. Davon hängt nämlich ab, ob wir überhaupt an dem einen Ausflug (Kayak-Tour durch die Mangroven) teilnehmen dürfen. Eventuell müssen wir aufgrund des Alters einen „Seniorenaufschlag“ entrichten oder eine Zusatzversicherung abschließen. Bei Mietautos ist das auch so.

Ich habe wieder zwei besonders schöne Kanaldeckel entdeckt. Walter versteht meine Begeisterung zwar nicht, aber das ist mein Blog und ich will auch diese Entdeckungen nicht vorenthalten.

Heute war das Wetter wie aus dem Bilderbuch. Blauer Himmel, sanfter Wind, türkisblaues Meer und weißer Korallensand. Der Strandspaziergang war das reine Vergnügen. Ich empfehle hier aber unbedingt Strandschuhe, weil der Korallensand für zarte Fußsohlen unangenehm ist.

Walter war heute Tauchen und hat sogar Mantas gesehen. Mantas lieben Wind und Wellen und pflügen mit einem enormen Tempo (Höllentempo würde ich es wohl nennen) durchs Meer. So schnell kann man gar nicht schauen. Beim Fotografieren bzw. Filmen muss man extrem schnell und exakt zielen. Es gab auch andere Fischlein zu sehen. Besonders putzig waren die „Nemos“, die Anemonenfische.

Beim gemeinsamen Schnorcheln gab es als Draufgabe noch zwei sehr große Wasserschlangen. Die sind hier sehr häufig. Sie sind auch blitzschnell und sehr elegant und kraftvoll. Ich bin ja nicht so der Schlangenfreund, aber unter Wasser ist’s okay. An Land gibt’s eine Panikattacke !!

„Manta Ray Ballett“

In Österreich ist es ziemlich unbekannt, dass man in Japan auf Ishigaki hervorragende Möglichkeiten hat, um die riesigen MANTAROCHEN zu bewundern. Gestern gab es die ersten zwei der wunderschönen Mantas zu sehen. Heute, am 29. Tag unserer Reise, waren es gleich ein beeindruckend zahlreicher Schwarm dieser rund 2 bis 2,8 Tonnen schweren Mantas, die schwerelos über der Tauchgruppe schwebten.

Es ist ein unbeschreibliches, ergreifendes Gefühl, wenn diese eleganten Schwimmer über einen mit kräftigen und geschmeidigen „Flügelschlägen“ ihre Kreise ziehen. Es gibt verschiedene Tauchspots, heute war es „Manta City“, wo dieses Ereignis stattfand. Man gewinnt den Eindruck, dass die ästhetischen Mantas die Luftblasen der Taucher wie eine Bauchmassage genießen ;-)) Wellness für Mantas, sozusagen ;-))

Der Tauchgang war insgesamt sehr gut. Das atemberaubende Schauspiel, wie die RIESENMANTAROCHEN quasi als Ballett über unseren Köpfen in den Luftblasen schwebten, ist unvergesslich!!

Am weißen Sandstrand des warmen und türkisblauen Meeres ließ sich gut nachträumen.

Island-Hopping ab Ishigaki: Iriomote – Yubu – Taketomi

Weil uns am Strand liegen nach zwei Tagen schon langweilig wird, haben wir für heute eine Island-Hopping-Tour gebucht. Um 7 Uhr früh saßen wir ziemlich müde für 55 Minuten bereits im Linienbus zum Hafen von Ishigaki, von dort ging es mit einer Fähre um 8:30 nach IRIOMOTE, wo wir eine Stunde lang langsam auf dem NAKAMA RIVER durch die MANGROVEN getuckert sind.

Das Wetter war mild und freundlich. Die Luft duftete fein und die Vögel schrieen in den Bäumen. Das war kein Gezwitscher, das war tatsächlich Geschrei.

Nur 15 Minuten dauerte der Transfer und schon durften wir auf Wägen umsteigen, die von gutmütigen, freundlichen und sehr starken WASSERBÜFFELN gezogen wurden. Das war nicht nur für die Kinder eine Freude! Es war eine touristische, aber sehr gut gemachte, gemütliche Fahrt auf die Insel YUBU. Der Fahrer war sehr gut zu seinem Tier, hat die Fahrgäste so im Wagen verteilt, dass ja kein Druck auf die Wasserbüffelkuh wirkt. Zu uns war er auch gut, denn er hat ein Saiteninstrument hervorgezogen, gespielt und für uns gesungen. Das war unglaublich schön und entspannend! Dazu der angenehme Fahrtwind im Haar – besser geht’s kaum.

Die zweite Attraktion der Insel YUBU war der BOTANISCHE GARTEN mit vielen bunten Blumen und Schmetterlingen und Bäumen.

Die dritte Insel TAKETOMI war heute Schauplatz für ein Fest der Dorfbewohner als Dank für die gute Ernte und die Bitte um Gesundheit, Segen, Wohlstand für das Dorf. Bei der Buchung hat sich die Agentur bei uns dafür entschuldigt, dass auf Taketomi heute wegen des Festes alle Läden geschlossen sein werden. Also ganz ehrlich – uns war das Fest lieber als jeder Touristenshop!!! Das gesamte Dorf war versammelt und wer nicht Akteur war, saß im Publikum. Walter und ich waren die einzigen Fremden und Weißen.

Vom Hafen Ishigaki haben wir uns dann ein Taxi gegönnt. Es hat wieder Regen eingesetzt und da wollten wir nicht eine Stunde lang auf den Linienbus warten. Wir sind dankbar dafür, dass das Wetter den ganzen Tag „durchgehalten“ hat. Der Kanu-Ausflug für morgen wurde bereits abgesagt. Kein Problem. Wird morgen halt wieder ein Tag zwischen Bar und Bett ;-))