Chobe Nationalpark

In SIMBABWE haben wir leider große Armut der Bevölkerung gesehen. Das tut richtig weh, wenn man aus seiner kleinen, heilen Luxuswelt der Lodge auf der Straße die Bettler sieht! Und deshalb blickt mein Schatz auch im Helikopter beim Flug über die Vic Falls sehr nachdenklich drein. Er ist eben sehr sensibel.

Es ist eine ganz andere Welt in BOTSWANA, wo es den Menschen deutlich besser geht, die Regierung Grundstücke kostenlos für den Hausbau zur Verfügung stellt, es genügend Schulen und Krankenhäuser gibt. Die Einreiseformalitäten sind rasch erledigt. Der Impfstatus wird erfragt, der Impfpass ignoriert und der Reisepass mit großem Interesse gelesen. Der Eintrag meines Hüftimplantates entsprechend bewundert und gewürdigt ;-)) Wir wandern über eine Art Seuchenteppich (eine schmutzig aussehende Pfütze) und müssen auch ein zweites Paar Schuhe auf diese Weise „reinigen“. Ja, wenn’s denn sein muss.

Zwei Tage werden wir in der wunderschönen CHOBE SAFARI LODGE übernachten und erste Safari Ausflüge (Start 05:45 !!!!) im CHOBE NATIONALPARK unternehmen. Herrlich, denn wir sehen sofort Elefanten, Büffel, Hippos, Krokodile, viele Vögel und sogar Adler und den besonders schönen „lila breasted roller“! Viel mehr Fotos werdet ihr sowohl auf Walters Website https://walterwasinger.at/ , als auch bei seinen Vorträgen sehen.

Ungefähr so erledigt kommen wir abends in unserer Lodge an. Die schwimmenden Elefanten, wo nur der Rüssel aus dem Wasser ragte, waren ein beeindruckendes Erlebnis und als uns ein aufgebrachter junger Elefantenbulle im Testosteronrausch zu jagen begann, stieg auch der Adrinalinspiegel extrem an. Unser Fahrer legte sofort den Retourgang ein und wir zogen uns demütig zurück. Ja, die Männer sind halt auch in der Tierwelt vom Testosteron gesteuert. Einwände? Wohl kaum ;-))