Nächste öffentliche Reiseshow: 23.3.2026, 16:00 Uhr ***** Bali: Insel der Götter ***** im Theater in der Seniorenresidenz am Kurpark Oberlaa, Fontanastraße 10, 1100 Wien
Ein gemütlicher Tag. Einmal Fähre, nur rund 120 Kilometer Strecke war auf kleinen Straßen zurückzulegen. Ein kleiner Spaziergang, Wanderung wäre ein zu großes Wort dafür, mit Genuss. So kann ein Tag auf einer Rundreise auch sein. So MUSS ein Tag auf einer Rundreise auch sein. Wir sind in SAGUENAYangekommen, haben uns im örtlichen Supermarkt mit ein paar Köstlichkeiten versorgt und machen es uns am SAGUENAY FLUSS bequem. Heute ist Waschtag in unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte, im 3 Stern MOTEL PANORAMIQUE. Tom Cruise sagte in einem Film „unterschätze nie den Charme eines schäbigen Motels“ . Dieses Motel ist allerdings keinesfalls schäbig, sondern bestens ausgestattet!
Mit diesen Impressionen vom heutigen Tag verabschiede ich mich bis morgen.
„Z’fleiss“ bleib ich Englisch ;-)) Ich verstehe nicht, dass Frankokanadier alle Informationstafeln nur Französisch schreiben, obwohl gerade zu den Hot Spots viele Gäste aus Asien und Europa kommen. Deshalb bleibe ich stur Englisch! Am zweiten Tag in der französischsprachigenProvinz Quebec fallen uns zwar laufend die notwendigen Wörter wieder ein, aber auf einen Besuch in einer Apotheke waren wir trotzdem nicht wirklich vorbereitet. Die Apothekerin sprach natürlich NICHT ENGLISCH, aber trotzdem haben wir es geschafft, zu bekommen, was wir wollten.
Eine herausragende INGENIEURLEISTUNG ist mit dieser ALUMINIUMBRÜCKE, die 1950 in Betrieb genommen wurde, geglückt. Diese Brücke ist, wie könnte es anders sein, die erste und längste ALUMINIUMBRÜCKE DER WELT.
Und jetzt sind wir bei den MAGIC MOMENTS angelangt. Den ganzen Tag sind wir bei mildem Licht und angenehmsten Temperaturen über kleine Sträßchen mit offenem Schiebedach getuckert. Rechts und links der Straße oft ein ganz unterschiedliches Bild. Manchmal auf einer Seite überbordender FARBENRAUSCH und auf der anderen Seite alle möglichen Grünschattierenungen, dann wieder auf beiden Seiten INDIAN SUMMER bzw. GRÜNE WÄLDER. MAGISCH halt.
Nach so einem Tag stand uns der Sinn nicht mehr nach Restaurant, sondern nach gemütlichem BBQ am SAGUENAY RIVER. Eine schöne Abendstimmung zum Tagesabschluß! Morgen geht es weiter nach QUEBEC CITY. Schau ma mal ;-))
Schau mal an. Wenn es um Spenden geht, dann kann man Hinweistafeln sogar zweisprachig zur Verfügung stellen.
Die KircheSAINTE ANNE DE BEAUPRÉ ist eine wirklich wunderschöne Kirche UND sie ist die WICHTIGSTE WALLFAHRTSKIRCHE GANZ NORDAMERIKAS. Bemerkenswert, außer der zweisprachigen, elektronischen Spendemöglichkeit, fand ich die Darstellung in der Kapelle, die die FIRST NATIONS zeigt und würdigt.
Ein kleiner Auszug, was es heute in der Stadt zu sehen gab, wie z,B.Teil der STADTMAUER, das berühmte CHATEAU FRONTENAC(Hotel Fairmont), das PARLAMENT, den WASSERFALL CHUTE MONTMORENCY, entzückende, kleine Läden.
Gestern haben wir den oberen Teil der Stadt, HAUTE VILLE, erkundet. Ich war so erschöpft am Abend, dass ich heute den gestrigen Eintrag noch ergänzen muss. Heute standBASSE VILLE, der untere Stadtteil am Programm. Vergnügen pur! Für einen besonders guten Blick auf die Stadt und das CHATEAU FRONTENACbietet sich eine Fahrt mit der FÄHRE an.
Gestern das „Pflichtprogramm“, heute die „Kür“ mit Bummel durch die quirrligen Gässchen, mit zufällig getroffenen Vorarlbergern Kaffee trinken und plaudern. Herrlich!
Kanadas Antwort auf das GOLDENE DACHL von INNSBRUCKsind die SILBERNEN DÄCHER der Kirche SAINTE ANNE DE LA PÉRADE im gleichnamigen Ort. Interessant an dieser schönen Kirche fand ich auch die Pendeluhr. Vielleicht gibt hier besonders ungeduldige Kirchgänger, die schon sehnsüchtig auf den Besuch beim Kirchenwirt warten? Wenn der Fluss von Ende Dezember bis Februar zugefroren ist, treffen sich hier viele EISFISCHER und fischen KABELJAU aus dem Fluss.
Für die nächsten zwei Nächte haben wir im neu renovierten MOTEL MIAMIeingecheckt und fühlen uns hier pudelwohl.
Wieder einmal ein Wandertag, diesmal durch den wundervollen MAURICIE NATIONALPARK. Walter geht es immer besser, je steiler und weiter der Weg ist. Ich hingegen habe eine blutende Zehe, laboriere immer noch an den Folgen meines Sturzes (Rippe geprellt und etliche andere Blessuren) und am Überfall durch kleine, fiese Tiere in der romantischen Auberge Chez Sam.
Trotz einmal vor Anstrengung übergeben müssen, hat sich der Aufstieg auch für mich gelohnt und es war trotzdem wunderschön durch den INDIAN SUMMER zu wandern. Herrlich mildes Licht ließ die Farben in allen Schattierungen strahlen. Mehr sag‘ ich dazu nicht, denn wie sagt man so schön – ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
Zum Abschluss haben wir uns mit einem Sprung in denLAC-BOUCHARD belohnt. Das tat wirklich gut und war notwendig. Durch das viele Schwitzen hätte man an meinem Körper gut und gerne 1/4 kg Salz gewinnen können.
Man sagt, MONTREALsei die europäischste Stadt Kanadas. Zumindest was den Umgang mit dem HAUSHALTSMÜLL angeht, kann ich das meiner heutigen Beobachtung nach bestätigen. Es schaut aus, wie in BRÜSSEL. Überall liegen die Müllsäcke herum. MONTREAList momentan eine einzige Baustelle, wie es scheint. Wir haben uns Fahrräder gemietet und haben damit drei Stunden lang die Stadt und die ILE NOTRE DAME sowie die ILE SAINTE-HÉLÈNE erkundet. Aufgrund der unzähligen Umleitungen sind wir dadurch auch in die Ecken der Stadt gekommen, die wohl nicht so gerne hergezeigt worden wäre. Wir haben sehr viel Leid und Obdachlosigkeit gesehen, verwahrloste und hoffnungslose, am Boden liegende Männer. Es schien mir schlimmer als in LOS ANGELES zu sein. Als Gegenpol zeigt sich die quirrlige ALTSTADT, in der sich Touristenmassen aus der ganzen Welt fröhlich tummeln. Den auffallend vielen chinesischen Gästen zollt man hier Respekt und schreibt die meisten INFOTAFELN neben Französisch und Englisch auch in CHINESISCHEN SCHRIFTZEICHEN.
Die Skulptur TROIS DISQUES, im PARC JEAN-DRAPEAU symbolisiert FORTSCHRITT UND MENSCHLICHE KRAFT. So man kunstverständig genug ist, dies zu erkennen. Ich bekenne mich als Banause, mich erinnert diese Skulptur eher an die ROSANANTE von DON QUIJOTE. Oje !
BIOSPHÉRE MONTREAL, das Wasser- und Umweltmuseum. Wenn man den Weg immer geradeaus weiter fährt, erreicht man ein gemütliches Plätzchen mit einem spektakulären Ausblick auf die Stadt und ihre Baukräne.
MARCHE BONSECOURS, ein beliebtes KULTURZENTRUM war früher eine MARKTHALLE. Einer der wenigen Plätze, die heute nicht überfüllt waren.
Ein netter Park am HAFEN spendet auf einer kurzen Rast Erholung und Abkühlung. Familien und verliebte Paare liegen gemütlich auf Decken im Gras, Pensionisten und Touristen machen es sich auf den Bänken gemütlich. Auch ich habe mich hier von den Strapazen der Radtour erholt, waren doch alle Rückgabestellen für die Räder voll und wir mussten einen weiteren Kilometer fahren, um die Räder zurück geben zu können – und dann natürlich diesen einen Kilometer zu Fuß wieder in die City.
WIR FEIERN BAYERN – dieses Motto scheint auch in MONTREAL angekommen zu sein. BREZN & OBATZDA mit WEISSBIER sorgen für OKTOBERFESTSTIMMUNG. Jo mei, wer’s mog. In ein paar Tagen wird ohnehin THANKSGIVING gefeiert. Wieder ein Grund für ein Essen ;-))
Für die wunderschöneBASILIQUE NOTRE -DAME DE MONTRÉALhatten wir heute Eintrittskarten und konnten daher den Innenraum besichtigen, beten und einer exzellenten Sängerin lauschen. Außen ist leider ein Turm eingerüstet, aber momentan ist, gefühlt, halb MONTRÉAL eine Baustelle.
MARCHE JEAN-TALON ist, so hat man uns erzählt, der GRÖSSTE MARKT NORDAMERIKAS! Für uns ist er jedenfalls der sauberste Markt, den wir jemals irgendwo auf der Welt besucht haben. Was für ein Unterschied zu den mittlerweile zunehmend orientalischen Märkten in Wien! Beim Anblick der frischen, vielfältigen Produkte hätte ich gerne sofort einen Kochlöffel geschnappt und zu schnipseln und kochen begonnen!!!
Was für eine tolle Aussicht vom MONT ROYAL, dem HAUSBERG MONTRÉALS. Obwohl der Himmel heute bedeckt war, konnten wir den Ausblick sehr genießen. Die Stadt scheint zum Greifen nah. Der Park erinnert mich stark an den KURPARK OBERLAA. Langsam bekomme ich nämlich Heimweh.
MONTRÉAL BEI NACHT zeigt sich dezent beleuchtet und nur ein wenig bunt. Die Lokalszene ist überschaubar. Es scheint zu stimmen, dass die Kanadier keine Partylöwen sind. Oben LA GRANDE ROUE DE MONTRÉAL. Unten sehen wir die JACQUES-CARTIER BRÜCKE. Der Herr, ein Franzose aus St. Malo, war der erste Europäer, der den St. Lorenz Strom vermessen und kartiert hat.
Es war eine strategisch kluge Entscheidung von Queen Victoria, OTTAWAzur Hauptstadt zu machen, auch wenn es damals nicht unbedingt verstanden wurde. Für Touristen (oder Reisende, wir wir es sind) ist OTTAWApraktisch zu besichtigen, da alle abgebildeten Gebäude eng beieinander liegen und sich im Regierungsbezirk befinden. Uns hat heute eine Schlechtwetterfront erwischt, aber unseren Wetterpelarinen ist es zu verdanken, dass wir trotzdem einen schönen Besichtigungstag erleben konnten. NOTRE DAME war aufgrund von zwei Hochzeiten für Besucher gesperrt. Schade, aber sich deswegen als dritte Hochzeit anzumelden, war es uns dann doch nicht wert.
Centennial Flame: symbolische Flamme; wurde am Silvesterabend 1966 durch den damaligen Premierminister Lester Pearson anlässlich der Eröffnung der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Kanadischen Konföderation entzünet.
Krieger-Denkmal erinnert an den Krieg von 1812 – Britsch-Amerikanischer Krieg
Nett spazieren gehen und den Blick auf die umliegenden historischen Gebäude zu genießen ist im MAJOR’S HILL PARK ein Muss!
Blick vom Major’s Hill auf den OTTAWA FLUSS.
LANGEVIN BLOCK: beherbergt das Büro des feschen Premierministers und die Büroräume des (hoffentlich auch so attraktiven) kanadischen Kronrates. Wir finden die Kanadier grundsätzlich fesch.
Skulptur von Louise Bourgeois vor der NATIONAL GALLERY OF OTTAWA. In der Hauptstadt sind die meisten Gallerien und Museen des Landes zu finden. Warum wir nicht zu den eifrigen Besuchern zählen? Wir haben in Wien die schönsten, interessantesten und tollsten Museen, wie z.B.ALBERTINA, BELVEDERE, KUNSTHISTORISCHES MUSEUM … Dort sind wir regelmäßig zu Gast, im Ausland genießen wir Land & Leute ;-))
BEAVERTAILSaufzusuchen und das berühmte SCHMALZGEBÄCK zu probieren, war natürlich ein Fixpunkt des heutigen Programmes und dem Besuch desBYWARD MARKET’s . Am Weg dorthin fand ich ein interessantes POLNISCHES Deli (Food, Puppen, Häferln, Krimskrams ) @WEDELONLINE.CA und nette Gesprächspartner.
Außerdem sind es sogar mehr als 1700 Inseln und Inselchen im ST. LORENZ STROM, die dieses idyllische Insellabyrinth bilden. Es ist, wie halt überall auf der Welt, so, dass sich die meisten Inseln in PRIVATBESITZ – meist vermögender – Menschen befinden. Zu einigen dieser Häuser und deren Besitzer gibt es interessante Geschichten, die hier überall zu lesen sind.
Wir waren heute gleich am 1000 ISLANDS TOWER luftiger Höh‘ einen ersten interessierten Blick über einen Teil dieser Inselwelt schweifen zu lassen. Trotz des bewölkten, teilweise regnerischen, Wetters war die Aussicht grandios! Eiskalt war es.
Wenn das Wetter einigermaßen (bitte, bitte!) passt, wollen wir morgen eine 3-STÜNDIGE BOOTSFAHRT mit CITY EXPERIENCES amST. LORENZ STROM unternehmen. Mit der Unterkunft für die kommenden 3 Nächte haben wir es wieder gut getroffen. Das von sehr netten, sympathischen Vermietern betriebeneRIVERVIEW B&Bist wunderbar gelegen, sehr gut ausgestattet, bietet einen hübschen Blick auf denST. LORENZ STROMzu einem vernünftigen Preis. Und wieder sind unsere Gastgeber tüchtige indischstämmige Kanadier. Wobei wir auch gestern und heute wieder extrem viele indische Touristen getroffen haben. Alle immer gut drauf, in größeren Familienverbänden und sehr kommunikativ. Kein Wunder also, dass wir viele indische Freunde haben!
THANKSGIVINGwird in Kanada morgen gefeiert. Da wird daheim oppulent gekocht und gegessen, weshalb im kleinen Ort GANANOQUEmorgen etliche Lokale gesperrt haben werden. Wir wollten auf Nummer Sicher gehen und haben uns bereits heute unser THANKSGIVING MENÜ, bestehend aus TURKEY, MASH, BROKKOLI, GRAVY, gegönnt. Für morgen hat sich WaWa einen Schweinsbraten mit Erdäpfeln undKrautsalat im örtlichen Supermarkt zur Feier des Tages gesichert. Ich habe eben einen sehr vorausschauenden, klugen Ehemann!!
Auch das ist KANADA. Meistens ist alles wirklich proper, gepflegt, gediegen und sieht nach „Geld“ aus. Aber es sind auf den Supermarktparkplätzen immer wieder auch solche Fahrzeuge zu sehen. Es gibt zwischen den gut situierten und den obdachlosen Kanadiern auch diese Zwischenschicht.
Diese Region gehört abseits der Rocky Mountains laut Erzählungen einer lieben Freundin, die lange in Kanada gelebt hat, zu den schönsten, reizvollsten Ecken Kanadas. Bei Schönwetter zeigen sich die THOUSAND ISLANDS bei blauem Himmel, blauem Wasser und warmen Licht in ihrer betörenden Schönheit. Durch einen Schlechtwettereinbruch mit starkem Wind, kühlen 9-11 Grad und heftigen Regenschauern erleben wir frierend die raue Seite mit seinen eigenen Reizen.
Trotz des schlechten Wetters und der rauen Bedingungen amST. LORENZ STROM kann man eine 3-STÜNDIGE BOOTSFAHRT zwischen den Inseln unternehmen. WaWa hat sich das natürlich nicht entgehen lassen!
Man kann aber auch von einem Spaziergang durchgefroren die Schiffsfahrt verweigern, ein paar neue Bücher auf den e-Book-Reader laden und es sich mit einem Obstsalat im Bett gemütlich machen. Ich werde schließlich nicht dafür bezahlt, zwanghaft etwas zu unternehmen. Ich darf auch mal streiken und rasten.
Man darf sich nie, wirklich nie, erwarten, dass das Wetter während einer Reise immer „schön“ ist, der Himmel himmelblau und die Sonne von 7 Uhr früh bis 19 Uhr abends scheint. Wir hatten heute den dritten Regentag in Folge und das Beste daraus gemacht. Zuerst wollten wir das UPPER CANADA VILLAGE erkunden, wo ein HISTORISCHES DORF nachgebaut und von DARSTELLERN IN HISTORISCHEN GEWÄNDERN das damalige Dorfleben gezeigt wird. Leider Fehlanzeige! Das Areal ist bereits winterdicht gemacht und geschlossen. Das stand nicht im Reiseführer. Da steh‘ ich nun in meiner Regenpelarine und schau‘ verdutzt! Offenbar sperrt nun wirklich langsam alles zu, weil die Saison vorbei ist.
PRESCOTT. Ein kleines, hübsches Städtchen mit einem kleinen, hübschen, historischen Stadtkern. Es gibt einen – mittlerweile leeren, weil Saisonende – Hafen, einen SHAKESPEARE-GARTEN und im OUTPOST-CAFÉDEN BESTEN CAPUCCINO, den wir seit 3 1/2 Wochen in KANADA zu trinken bekommen haben. Die Damen waren reizend und wir konnten uns noch eine Weile sehr nett unterhalten. Eine CHARMANTE IDEE übrigens: jeder Gast aus dem Ausland bekommt ein selbst gehäkeltes Souvernier, damit jeder ein Stückchen Kanada mit nach Hause nehmen kann ;-)) Ich werde unseres in Ehren halten. Versprochen!
Am späten Nachmittag endlich für 20 Minuten ein wenig Sonnenschein und regenfrei. Wir sind sofort (ich ohne Socken!) raus aus dem Haus, um die DROHNE ein wenig steigen zu lassen. Noch immer kein strahlend blauer Himmel, der auch den ST. LORENZ STROM blau schimmern lässt, aber immerhin ein kleiner Eindruck.
Zum Schluss noch ein kleiner Blick von oben auf unser aktuelles Quartier, das wunderbare, gastfreundliche RIVERVIEW B&Bund den Ausblick vom Haus. Schade, dass wir morgen wieder übersiedeln müssen, aber der ALGONQUIN NATIONALPARK ruft uns für die kommenden zwei Tage und Nächte.
Reisetage bieten normalerweise eine hohe Dichte an neuen Blickwinkeln, Landschaften, Stimmungen etc. Der Reisetag heute war etwas anders, als gedacht. Ich habe mein Frühstücksei (halb roh, weil sunnyside up) ganz schlecht vertragen und daher musste WaWa heute ausnahmsweise fast die gesamte Strecke das Auto lenken, während ich, natürlich unglaublich tapfer(!!!), neben ihm am Beifahrersitz leidend liegend wenig von der Fahrt mitbekommen habe. Nur so viel: das Wetter war wieder einmal extrem wechselhaft.
Schon wieder sahen wir etliche WEINGÄRTEN und WEINGÜTER mit Verkostungsmöglichkeit. Nach einer ersten Weinprobe vor einigen Tagen werde ich auf Kanadischen Wein allerdings weiterhin verzichten und freue mich, ganz Patriotin, auf die wunderbaren ÖSTERREICHISCHEN WEINE vom Wagram, dem Burgenland, der Südsteiermark und natürlich auf die hervorragenden WIENER WEINE! Immerhin ist WIEN die EINZIGE WELTSTADT mit eigenen WEINGÄRTEN! Nicht zu vergessen ist natürlich mein LIEBLINGS-ROTWEIN aus dem zauberhaftenBRANIK/SLOWENIEN von unserem lieben FREUND BORIS und seiner wunderbaren Frau JOZICA, die außerdem den weltbesten GRAPPA für die Familie produzieren!
Die Landschaft hat sich gewandelt, seit wir dieTHOUSAND ISLANDSverlassen haben. Wir befinden uns nun im ALGONQUIN NATIONALPARK mit seinen vielen Flüssen und Seen und nahezu undurchdringlichen, dichten Wäldern. Hier sollen auch viele Tiere beheimatet sein und wir würden uns über eine Begegnung mit einem MOOSE, wie die Elche hier genannt werden, sehr freuen. Also steht für morgen, unserem 45. HOCHZEITSTAG, ein WANDERTAG am Programm. Dann gibt es hoffentlich wieder mehr zu erzählen!
Ein Tag, wie im Bilderbuch! Alles hat wunderbar gepasst! So wünscht man sich seinen Hochzeitstag: gemeinsam wunderschöne Erlebnisse sammeln und teilen.
Kanada ohne Elchsichtung wäre unvollständig. Wir sind überglücklich, dieser wunderbare ELCHKUHbeim entspannten Abendessen zusehen zu dürfen. Sie ließ sich überhaupt nicht stören und uns ganz nah bis auf ca. 10 Meter heran. Näher sind wir aus Respekt nicht gegangen. Sie stapfte seelenruhig durch das Moor, bis zu den Knien eingesunken, naschte mit großem Appetit von den saftigen Blättern und schenkte uns immer wieder einen nachdenklichen Blick.
Der GRAUREIHERposiert und weiß, dass er schön ist. Die PUTENwaren recht sorglos – THANKSGIVING ist schließlich schon vorbei.
HOCHZEITTAG war heute gleichzeitig WANDERTAG. Es hat zum Glück überhaupt nicht geregnet. Der Himmel war zwar großteils bedeckt, aber die Temperatur war für eine schöne Wanderung gerade richtig. Herrliches Laub in allen Farben, ein ganz ruhiger Wald in dem nur der eigene Atem, das Rascheln der Blätter, die Rufe der Vögel und die Eichhörnchen und Streifenhörnchen zu hören war.
Morgen reisen wir wieder ab und es geht weiter nach MIDLAND. Zwei wunderbare Tage und Nächte haben wir hier am Eingang zum ALGONQUIN PROVINCIAL PARKin einem der LAKEWOODS COTTAGESam Ufer des OXTONGUE LAKEverbracht. Die Lage ist unübertroffen, das Cottage bestens ausgestattet. WaWa konnte mit seiner Drohne fliegen. Besser geht es nicht!
Eine Fahrt, wie entlang einer „INDIAN SUMMER„-FOTOTAPETE. Traumhafte Farben rechts und links auf unserer Reise vom ALGONQUIN PROVINCIAL PARKnach MIDLAND. Walter hätte am liebsten alle 5 km einen Fotostop eingelegt, aber ich war am Steuer und habe entschieden, dass wir mittags in MIDLANDsein wollen. Denn da startet laut Walters Reiseplan eine Bootstour in den GEORGIAN BAY ISLANDS NATIONAL PARKauf BEAUSOLEIL ISLAND.
Was mein Schatz nicht wußte, weil es nicht im Reiseführer stand: Mit THANKSGIVING schließen viele Einrichtungen in Kanada. Das Bootsunternehmen gehört dazu.
Ersatzprogramm war schnell gefunden! Da wir aus dem gleichen Grund auch nicht zu den HURONENkonnten, haben wir schließlich das (Überraschung!!) geöffnete HURONEN-MUSEUMbesucht und viel über die hochentwickelte Kultur und deren Demokratieverständnis gelernt.
Der Besuch des PUMPKIN-INFERNO wurde uns von verschiedenen Personen dringend als Herz gelegt. Es gäbe dort KÜRBISSE jeder Größe, kunstvolle Schnitzereien, Künstler, Musik, Essen. Es wäre ein Spektakel sondergleichen. Und tatsächlich finden wir Kürbisse aller Größen, phantasievoll geschnitzt und illuminiert sowie einige wirklich gruselige Installationen. Das mit dem Essen war allerdings eine Übertreibung, denn es gab lediglich Zuckerwatte und Pizzaschnitten. Beides nichts für uns. Da um 20 Uhr auch die Restaurants bereits geschlossen haben (!!!), musste ein Sandwich am Zimmer reichen. Morgen ist auch noch ein Tag und in TORONTOhaben wir hoffentlich bessere (Speise-)Karten ;-)) Und eins ist auch klar: in 8 Tagen koche ich uns in Wien einen großen Topf KÜRBISCREMESUPPE AUS EINEM HOKAIDO-KÜRBIS!!!! Den Gusto dazu haben wir uns heute geholt.
Der Tag begann sehr gut. Lediglich zwei Stunden Autofahrt und schon waren wir in TORONTOund fanden durch Zufall gleich eine günstige Parkgarage. Parken ist in Toronto nämlich grundsätzlich sehr teuer. Da in Kanada nach THANKSGIVING mehr oder weniger alles zugesperrt wird, hatten wir große Hoffnungen auf TORONTO, eine Großstadt, gesetzt. Wie das Leben so spielt, findet am Sonntag, 15.10.23 der STADTMARATHONstatt und deshalb fährt am Sonntag kein HOP ON – HOP OFF BUS. Das Angebot, um CAN $ 66,– pro Person (!!) eine 2-stündige Fahrt mit demHOP ON – HOP OFF -BUS zu unternehmen, haben wir erbost abgelehnt. Sehr zum Unverständnis der jungen chinesischstämmigen Mitarbeiterin, deren Mandelaugenvor Erstaunen, so kreisrund es ihr möglich war, wurden. Man kennt wohl kein Schamgefühl beim Ausbeuten von Besuchern. Laut einem jungen Mitarbeiter der TOURISTENINFORMATION haben am Sonntag sowieso die ATTRAKTIONEN alle geschlossen, es verkehren keine Busse, weil ALLE beim MARATHON sein werden.
Der Blick vom CN-TOWER ist natürlich grandios! Fast könnte man dem Security-Kerl verzeihen; aber nur fast ! Den besten Blick auf die SKYLINE von TORONTOgenießt man von der FÄHREzur gegenüberliegenden INSEL. Das ist wieder die günstigere Variante gegenüber einer Hafenrundfahrt, die – jawohl: THANKSGIVING war schon – ohnehin nicht mehr angeboten wird. Das Restaurant auf der Insel hat natürlich ebenfalls schon geschlossen (wovon die TICKETVERKÄUFERIN aber nichts weiß), weshalb man eine Stunde Aufenthalt sportlich spazieren gehend verbringt. Sonst wird es nämlich echt kalt!
Das ALTE RATHAUS in der CITY und davor lagern wieder Obdachlose. Es ist furchtbar, wieviele Menschen auch hier auf der Straße leben. TORONTOhat drei Kathedralen zu bieten. In der Kathedrale, die quasi die „Hauptkathedrale“ ist, fand eine Trauung statt und deshalb war uns der Eintritt verwehrt. Das hatten wir auch in MONTRÉAL und in OTTAWA ;-(( Die beiden anderen Kathedralen in Toronto waren schlicht und ergreifend „CLOSED“.
Schwindelfrei sollte man schon sein, wenn man am CN-TOWER (553 Meter hoch) auf dem GLASBODEN posiert und 342 Meter in die Tiefe blickt. Eine gute Übung für unsere bevorstehende Fahrt mit der ZIPLINEüber die NIAGARA-FALLS.