***** Nächste öffentliche Reiseshow: 19.6.2024 +++Heia Safari: Abenteuer im Okavangodelta+++ in der VHS Strasshof im Haus der Begegnung Strasshof *****

Bunt, bunter, Saguenay

Ein gemütlicher Tag. Einmal Fähre, nur rund 120 Kilometer Strecke war auf kleinen Straßen zurückzulegen. Ein kleiner Spaziergang, Wanderung wäre ein zu großes Wort dafür, mit Genuss. So kann ein Tag auf einer Rundreise auch sein. So MUSS ein Tag auf einer Rundreise auch sein. Wir sind in SAGUENAY angekommen, haben uns im örtlichen Supermarkt mit ein paar Köstlichkeiten versorgt und machen es uns am SAGUENAY FLUSS bequem. Heute ist Waschtag in unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte, im 3 Stern MOTEL PANORAMIQUE. Tom Cruise sagte in einem Film „unterschätze nie den Charme eines schäbigen Motels“ . Dieses Motel ist allerdings keinesfalls schäbig, sondern bestens ausgestattet!

Mit diesen Impressionen vom heutigen Tag verabschiede ich mich bis morgen.

Magic Moments

„Z’fleiss“ bleib ich Englisch ;-)) Ich verstehe nicht, dass Frankokanadier alle Informationstafeln nur Französisch schreiben, obwohl gerade zu den Hot Spots viele Gäste aus Asien und Europa kommen. Deshalb bleibe ich stur Englisch! Am zweiten Tag in der französischsprachigen Provinz Quebec fallen uns zwar laufend die notwendigen Wörter wieder ein, aber auf einen Besuch in einer Apotheke waren wir trotzdem nicht wirklich vorbereitet. Die Apothekerin sprach natürlich NICHT ENGLISCH, aber trotzdem haben wir es geschafft, zu bekommen, was wir wollten.

Eine herausragende INGENIEURLEISTUNG ist mit dieser ALUMINIUMBRÜCKE, die 1950 in Betrieb genommen wurde, geglückt. Diese Brücke ist, wie könnte es anders sein, die erste und längste ALUMINIUMBRÜCKE DER WELT.

Und jetzt sind wir bei den MAGIC MOMENTS angelangt. Den ganzen Tag sind wir bei mildem Licht und angenehmsten Temperaturen über kleine Sträßchen mit offenem Schiebedach getuckert. Rechts und links der Straße oft ein ganz unterschiedliches Bild. Manchmal auf einer Seite überbordender FARBENRAUSCH und auf der anderen Seite alle möglichen Grünschattierenungen, dann wieder auf beiden Seiten INDIAN SUMMER bzw. GRÜNE WÄLDER. MAGISCH halt.

Nach so einem Tag stand uns der Sinn nicht mehr nach Restaurant, sondern nach gemütlichem BBQ am SAGUENAY RIVER. Eine schöne Abendstimmung zum Tagesabschluß! Morgen geht es weiter nach QUEBEC CITY. Schau ma mal ;-))

Québec, eine Stadt mit viel Flair

Vorweg: ich mag Québec. Es ist eine hübsch gelegene Stadt mit viel Charme und französischem Flair. Straßenmusiker, die wirklich gute Musik machen und Chansons zum Besten geben, tragen zur schönen Atmosphäre bei. Wir sind dementsprechend auch extrem viel herum gelaufen. Durch die engen Gassen, genussvoll über die TERASSE DUFFERIN (quasi ein „Holzweg“ diese Promenade ;-)) auf zu LA CITADELLE, denn wo die Kanonen stehen, hat man immer den besten Überblick, runter zum Rathaus und zum Parlament und durch die vielen verwinkelten Gassen mit unzähligen Lokalen; jetzt tun mir die Füße weh.

Schau mal an. Wenn es um Spenden geht, dann kann man Hinweistafeln sogar zweisprachig zur Verfügung stellen.

Die Kirche SAINTE ANNE DE BEAUPRÉ ist eine wirklich wunderschöne Kirche UND sie ist die WICHTIGSTE WALLFAHRTSKIRCHE GANZ NORDAMERIKAS. Bemerkenswert, außer der zweisprachigen, elektronischen Spendemöglichkeit, fand ich die Darstellung in der Kapelle, die die FIRST NATIONS zeigt und würdigt.

Ein kleiner Auszug, was es heute in der Stadt zu sehen gab, wie z,B.Teil der STADTMAUER, das berühmte CHATEAU FRONTENAC (Hotel Fairmont), das PARLAMENT, den WASSERFALL CHUTE MONTMORENCY, entzückende, kleine Läden.

Québec – Frankreich in der Neuen Welt

Gestern haben wir den oberen Teil der Stadt, HAUTE VILLE, erkundet. Ich war so erschöpft am Abend, dass ich heute den gestrigen Eintrag noch ergänzen muss. Heute stand BASSE VILLE, der untere Stadtteil am Programm. Vergnügen pur! Für einen besonders guten Blick auf die Stadt und das CHATEAU FRONTENAC bietet sich eine Fahrt mit der FÄHRE an.

Gestern das „Pflichtprogramm“, heute die „Kür“ mit Bummel durch die quirrligen Gässchen, mit zufällig getroffenen Vorarlbergern Kaffee trinken und plaudern. Herrlich!

Kanadas Antwort auf das GOLDENE DACHL von INNSBRUCK sind die SILBERNEN DÄCHER der Kirche SAINTE ANNE DE LA PÉRADE im gleichnamigen Ort. Interessant an dieser schönen Kirche fand ich auch die Pendeluhr. Vielleicht gibt hier besonders ungeduldige Kirchgänger, die schon sehnsüchtig auf den Besuch beim Kirchenwirt warten? Wenn der Fluss von Ende Dezember bis Februar zugefroren ist, treffen sich hier viele EISFISCHER und fischen KABELJAU aus dem Fluss.

Für die nächsten zwei Nächte haben wir im neu renovierten MOTEL MIAMI eingecheckt und fühlen uns hier pudelwohl.

Mauricie Nationalpark

Wieder einmal ein Wandertag, diesmal durch den wundervollen MAURICIE NATIONALPARK. Walter geht es immer besser, je steiler und weiter der Weg ist. Ich hingegen habe eine blutende Zehe, laboriere immer noch an den Folgen meines Sturzes (Rippe geprellt und etliche andere Blessuren) und am Überfall durch kleine, fiese Tiere in der romantischen Auberge Chez Sam.

Trotz einmal vor Anstrengung übergeben müssen, hat sich der Aufstieg auch für mich gelohnt und es war trotzdem wunderschön durch den INDIAN SUMMER zu wandern. Herrlich mildes Licht ließ die Farben in allen Schattierungen strahlen. Mehr sag‘ ich dazu nicht, denn wie sagt man so schön – ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Zum Abschluss haben wir uns mit einem Sprung in den LAC-BOUCHARD belohnt. Das tat wirklich gut und war notwendig. Durch das viele Schwitzen hätte man an meinem Körper gut und gerne 1/4 kg Salz gewinnen können.

Montreal, Tag 1, Fortsetzung folgt

Man sagt, MONTREAL sei die europäischste Stadt Kanadas. Zumindest was den Umgang mit dem HAUSHALTSMÜLL angeht, kann ich das meiner heutigen Beobachtung nach bestätigen. Es schaut aus, wie in BRÜSSEL. Überall liegen die Müllsäcke herum. MONTREAL ist momentan eine einzige Baustelle, wie es scheint. Wir haben uns Fahrräder gemietet und haben damit drei Stunden lang die Stadt und die ILE NOTRE DAME sowie die ILE SAINTE-HÉLÈNE erkundet. Aufgrund der unzähligen Umleitungen sind wir dadurch auch in die Ecken der Stadt gekommen, die wohl nicht so gerne hergezeigt worden wäre. Wir haben sehr viel Leid und Obdachlosigkeit gesehen, verwahrloste und hoffnungslose, am Boden liegende Männer. Es schien mir schlimmer als in LOS ANGELES zu sein. Als Gegenpol zeigt sich die quirrlige ALTSTADT, in der sich Touristenmassen aus der ganzen Welt fröhlich tummeln. Den auffallend vielen chinesischen Gästen zollt man hier Respekt und schreibt die meisten INFOTAFELN neben Französisch und Englisch auch in CHINESISCHEN SCHRIFTZEICHEN.

Die Skulptur TROIS DISQUES, im PARC JEAN-DRAPEAU symbolisiert FORTSCHRITT UND MENSCHLICHE KRAFT. So man kunstverständig genug ist, dies zu erkennen. Ich bekenne mich als Banause, mich erinnert diese Skulptur eher an die ROSANANTE von DON QUIJOTE. Oje !

BIOSPHÉRE MONTREAL, das Wasser- und Umweltmuseum. Wenn man den Weg immer geradeaus weiter fährt, erreicht man ein gemütliches Plätzchen mit einem spektakulären Ausblick auf die Stadt und ihre Baukräne.

MARCHE BONSECOURS, ein beliebtes KULTURZENTRUM war früher eine MARKTHALLE. Einer der wenigen Plätze, die heute nicht überfüllt waren.

Saint-Pierre-Apôtre, eine der vielen sehenswerten Kirchen der Stadt. In die BASILIQUE NOTRE DAME DE MONTRÉAL fanden wir keinen Einlass, sie steht morgen auf unserem Programm.

Ein netter Park am HAFEN spendet auf einer kurzen Rast Erholung und Abkühlung. Familien und verliebte Paare liegen gemütlich auf Decken im Gras, Pensionisten und Touristen machen es sich auf den Bänken gemütlich. Auch ich habe mich hier von den Strapazen der Radtour erholt, waren doch alle Rückgabestellen für die Räder voll und wir mussten einen weiteren Kilometer fahren, um die Räder zurück geben zu können – und dann natürlich diesen einen Kilometer zu Fuß wieder in die City.

WIR FEIERN BAYERN – dieses Motto scheint auch in MONTREAL angekommen zu sein. BREZN & OBATZDA mit WEISSBIER sorgen für OKTOBERFESTSTIMMUNG. Jo mei, wer’s mog. In ein paar Tagen wird ohnehin THANKSGIVING gefeiert. Wieder ein Grund für ein Essen ;-))

Montréal, die Schöne

Nach der gestrigen Radtour durch Montréal haben wir uns für heute ein gemütliches Programm erstellt. WaWa hat sogar zwei relativ günstige Parkgaragen gefunden, sodass wir die großen Entfernungen gut mit dem Auto zurücklegen konnten. Gegangen sind wir trotzdem wieder mehr als genug.

Für die wunderschöne BASILIQUE NOTRE -DAME DE MONTRÉAL hatten wir heute Eintrittskarten und konnten daher den Innenraum besichtigen, beten und einer exzellenten Sängerin lauschen. Außen ist leider ein Turm eingerüstet, aber momentan ist, gefühlt, halb MONTRÉAL eine Baustelle.

MARCHE JEAN-TALON ist, so hat man uns erzählt, der GRÖSSTE MARKT NORDAMERIKAS! Für uns ist er jedenfalls der sauberste Markt, den wir jemals irgendwo auf der Welt besucht haben. Was für ein Unterschied zu den mittlerweile zunehmend orientalischen Märkten in Wien! Beim Anblick der frischen, vielfältigen Produkte hätte ich gerne sofort einen Kochlöffel geschnappt und zu schnipseln und kochen begonnen!!!

Was für eine tolle Aussicht vom MONT ROYAL, dem HAUSBERG MONTRÉALS. Obwohl der Himmel heute bedeckt war, konnten wir den Ausblick sehr genießen. Die Stadt scheint zum Greifen nah. Der Park erinnert mich stark an den KURPARK OBERLAA. Langsam bekomme ich nämlich Heimweh.

MONTRÉAL BEI NACHT zeigt sich dezent beleuchtet und nur ein wenig bunt. Die Lokalszene ist überschaubar. Es scheint zu stimmen, dass die Kanadier keine Partylöwen sind. Oben LA GRANDE ROUE DE MONTRÉAL. Unten sehen wir die JACQUES-CARTIER BRÜCKE. Der Herr, ein Franzose aus St. Malo, war der erste Europäer, der den St. Lorenz Strom vermessen und kartiert hat.

Ottawa, die Hauptstadt

Es war eine strategisch kluge Entscheidung von Queen Victoria, OTTAWA zur Hauptstadt zu machen, auch wenn es damals nicht unbedingt verstanden wurde. Für Touristen (oder Reisende, wir wir es sind) ist OTTAWA praktisch zu besichtigen, da alle abgebildeten Gebäude eng beieinander liegen und sich im Regierungsbezirk befinden. Uns hat heute eine Schlechtwetterfront erwischt, aber unseren Wetterpelarinen ist es zu verdanken, dass wir trotzdem einen schönen Besichtigungstag erleben konnten. NOTRE DAME war aufgrund von zwei Hochzeiten für Besucher gesperrt. Schade, aber sich deswegen als dritte Hochzeit anzumelden, war es uns dann doch nicht wert.

Parlament am PARLIAMENTS HILL.

Centennial Flame: symbolische Flamme; wurde am Silvesterabend 1966 durch den damaligen Premierminister Lester Pearson anlässlich der Eröffnung der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Kanadischen Konföderation entzünet.

Krieger-Denkmal erinnert an den Krieg von 1812 – Britsch-Amerikanischer Krieg

Nett spazieren gehen und den Blick auf die umliegenden historischen Gebäude zu genießen ist im MAJOR’S HILL PARK ein Muss!

Blick vom Major’s Hill auf den OTTAWA FLUSS.

LANGEVIN BLOCK: beherbergt das Büro des feschen Premierministers und die Büroräume des (hoffentlich auch so attraktiven) kanadischen Kronrates. Wir finden die Kanadier grundsätzlich fesch.

Skulptur von Louise Bourgeois vor der NATIONAL GALLERY OF OTTAWA. In der Hauptstadt sind die meisten Gallerien und Museen des Landes zu finden. Warum wir nicht zu den eifrigen Besuchern zählen? Wir haben in Wien die schönsten, interessantesten und tollsten Museen, wie z.B. ALBERTINA, BELVEDERE, KUNSTHISTORISCHES MUSEUM … Dort sind wir regelmäßig zu Gast, im Ausland genießen wir Land & Leute ;-))

BEAVERTAILS aufzusuchen und das berühmte SCHMALZGEBÄCK zu probieren, war natürlich ein Fixpunkt des heutigen Programmes und dem Besuch des BYWARD MARKET’s . Am Weg dorthin fand ich ein interessantes POLNISCHES Deli (Food, Puppen, Häferln, Krimskrams ) @WEDELONLINE.CA und nette Gesprächspartner.

1000 Islands – nein, nicht das Dressing!

Außerdem sind es sogar mehr als 1700 Inseln und Inselchen im ST. LORENZ STROM, die dieses idyllische Insellabyrinth bilden. Es ist, wie halt überall auf der Welt, so, dass sich die meisten Inseln in PRIVATBESITZ – meist vermögender – Menschen befinden. Zu einigen dieser Häuser und deren Besitzer gibt es interessante Geschichten, die hier überall zu lesen sind.

Wir waren heute gleich am 1000 ISLANDS TOWER luftiger Höh‘ einen ersten interessierten Blick über einen Teil dieser Inselwelt schweifen zu lassen. Trotz des bewölkten, teilweise regnerischen, Wetters war die Aussicht grandios! Eiskalt war es.

Wenn das Wetter einigermaßen (bitte, bitte!) passt, wollen wir morgen eine 3-STÜNDIGE BOOTSFAHRT mit CITY EXPERIENCES am ST. LORENZ STROM unternehmen. Mit der Unterkunft für die kommenden 3 Nächte haben wir es wieder gut getroffen. Das von sehr netten, sympathischen Vermietern betriebene RIVERVIEW B&B ist wunderbar gelegen, sehr gut ausgestattet, bietet einen hübschen Blick auf den ST. LORENZ STROM zu einem vernünftigen Preis. Und wieder sind unsere Gastgeber tüchtige indischstämmige Kanadier. Wobei wir auch gestern und heute wieder extrem viele indische Touristen getroffen haben. Alle immer gut drauf, in größeren Familienverbänden und sehr kommunikativ. Kein Wunder also, dass wir viele indische Freunde haben!

THANKSGIVING wird in Kanada morgen gefeiert. Da wird daheim oppulent gekocht und gegessen, weshalb im kleinen Ort GANANOQUE morgen etliche Lokale gesperrt haben werden. Wir wollten auf Nummer Sicher gehen und haben uns bereits heute unser THANKSGIVING MENÜ, bestehend aus TURKEY, MASH, BROKKOLI, GRAVY, gegönnt. Für morgen hat sich WaWa einen Schweinsbraten mit Erdäpfeln und Krautsalat im örtlichen Supermarkt zur Feier des Tages gesichert. Ich habe eben einen sehr vorausschauenden, klugen Ehemann!!

Auch das ist KANADA. Meistens ist alles wirklich proper, gepflegt, gediegen und sieht nach „Geld“ aus. Aber es sind auf den Supermarktparkplätzen immer wieder auch solche Fahrzeuge zu sehen. Es gibt zwischen den gut situierten und den obdachlosen Kanadiern auch diese Zwischenschicht.

Thousand Islands rauhe Schönheit

Diese Region gehört abseits der Rocky Mountains laut Erzählungen einer lieben Freundin, die lange in Kanada gelebt hat, zu den schönsten, reizvollsten Ecken Kanadas. Bei Schönwetter zeigen sich die THOUSAND ISLANDS bei blauem Himmel, blauem Wasser und warmen Licht in ihrer betörenden Schönheit. Durch einen Schlechtwettereinbruch mit starkem Wind, kühlen 9-11 Grad und heftigen Regenschauern erleben wir frierend die raue Seite mit seinen eigenen Reizen.

Trotz des schlechten Wetters und der rauen Bedingungen am ST. LORENZ STROM kann man eine 3-STÜNDIGE BOOTSFAHRT zwischen den Inseln unternehmen. WaWa hat sich das natürlich nicht entgehen lassen!

Man kann aber auch von einem Spaziergang durchgefroren die Schiffsfahrt verweigern, ein paar neue Bücher auf den e-Book-Reader laden und es sich mit einem Obstsalat im Bett gemütlich machen. Ich werde schließlich nicht dafür bezahlt, zwanghaft etwas zu unternehmen. Ich darf auch mal streiken und rasten.