Midland – eine Stadt im Winterschlaf

Eine Fahrt, wie entlang einer INDIAN SUMMER„-FOTOTAPETE. Traumhafte Farben rechts und links auf unserer Reise vom ALGONQUIN PROVINCIAL PARK nach MIDLAND. Walter hätte am liebsten alle 5 km einen Fotostop eingelegt, aber ich war am Steuer und habe entschieden, dass wir mittags in MIDLAND sein wollen. Denn da startet laut Walters Reiseplan eine Bootstour in den GEORGIAN BAY ISLANDS NATIONAL PARK auf BEAUSOLEIL ISLAND.

Was mein Schatz nicht wußte, weil es nicht im Reiseführer stand: Mit THANKSGIVING schließen viele Einrichtungen in Kanada. Das Bootsunternehmen gehört dazu.

Ersatzprogramm war schnell gefunden! Da wir aus dem gleichen Grund auch nicht zu den HURONEN konnten, haben wir schließlich das (Überraschung!!) geöffnete HURONEN-MUSEUM besucht und viel über die hochentwickelte Kultur und deren Demokratieverständnis gelernt.

Der Besuch des PUMPKIN-INFERNO wurde uns von verschiedenen Personen dringend als Herz gelegt. Es gäbe dort KÜRBISSE jeder Größe, kunstvolle Schnitzereien, Künstler, Musik, Essen. Es wäre ein Spektakel sondergleichen. Und tatsächlich finden wir Kürbisse aller Größen, phantasievoll geschnitzt und illuminiert sowie einige wirklich gruselige Installationen. Das mit dem Essen war allerdings eine Übertreibung, denn es gab lediglich Zuckerwatte und Pizzaschnitten. Beides nichts für uns. Da um 20 Uhr auch die Restaurants bereits geschlossen haben (!!!), musste ein Sandwich am Zimmer reichen. Morgen ist auch noch ein Tag und in TORONTO haben wir hoffentlich bessere (Speise-)Karten ;-)) Und eins ist auch klar: in 8 Tagen koche ich uns in Wien einen großen Topf KÜRBISCREMESUPPE AUS EINEM HOKAIDO-KÜRBIS!!!! Den Gusto dazu haben wir uns heute geholt.

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