Montreal, Tag 1, Fortsetzung folgt

Man sagt, MONTREAL sei die europäischste Stadt Kanadas. Zumindest was den Umgang mit dem HAUSHALTSMÜLL angeht, kann ich das meiner heutigen Beobachtung nach bestätigen. Es schaut aus, wie in BRÜSSEL. Überall liegen die Müllsäcke herum. MONTREAL ist momentan eine einzige Baustelle, wie es scheint. Wir haben uns Fahrräder gemietet und haben damit drei Stunden lang die Stadt und die ILE NOTRE DAME sowie die ILE SAINTE-HÉLÈNE erkundet. Aufgrund der unzähligen Umleitungen sind wir dadurch auch in die Ecken der Stadt gekommen, die wohl nicht so gerne hergezeigt worden wäre. Wir haben sehr viel Leid und Obdachlosigkeit gesehen, verwahrloste und hoffnungslose, am Boden liegende Männer. Es schien mir schlimmer als in LOS ANGELES zu sein. Als Gegenpol zeigt sich die quirrlige ALTSTADT, in der sich Touristenmassen aus der ganzen Welt fröhlich tummeln. Den auffallend vielen chinesischen Gästen zollt man hier Respekt und schreibt die meisten INFOTAFELN neben Französisch und Englisch auch in CHINESISCHEN SCHRIFTZEICHEN.

Die Skulptur TROIS DISQUES, im PARC JEAN-DRAPEAU symbolisiert FORTSCHRITT UND MENSCHLICHE KRAFT. So man kunstverständig genug ist, dies zu erkennen. Ich bekenne mich als Banause, mich erinnert diese Skulptur eher an die ROSANANTE von DON QUIJOTE. Oje !

BIOSPHÉRE MONTREAL, das Wasser- und Umweltmuseum. Wenn man den Weg immer geradeaus weiter fährt, erreicht man ein gemütliches Plätzchen mit einem spektakulären Ausblick auf die Stadt und ihre Baukräne.

MARCHE BONSECOURS, ein beliebtes KULTURZENTRUM war früher eine MARKTHALLE. Einer der wenigen Plätze, die heute nicht überfüllt waren.

Saint-Pierre-Apôtre, eine der vielen sehenswerten Kirchen der Stadt. In die BASILIQUE NOTRE DAME DE MONTRÉAL fanden wir keinen Einlass, sie steht morgen auf unserem Programm.

Ein netter Park am HAFEN spendet auf einer kurzen Rast Erholung und Abkühlung. Familien und verliebte Paare liegen gemütlich auf Decken im Gras, Pensionisten und Touristen machen es sich auf den Bänken gemütlich. Auch ich habe mich hier von den Strapazen der Radtour erholt, waren doch alle Rückgabestellen für die Räder voll und wir mussten einen weiteren Kilometer fahren, um die Räder zurück geben zu können – und dann natürlich diesen einen Kilometer zu Fuß wieder in die City.

WIR FEIERN BAYERN – dieses Motto scheint auch in MONTREAL angekommen zu sein. BREZN & OBATZDA mit WEISSBIER sorgen für OKTOBERFESTSTIMMUNG. Jo mei, wer’s mog. In ein paar Tagen wird ohnehin THANKSGIVING gefeiert. Wieder ein Grund für ein Essen ;-))

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