Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat 2

Zwei Tauchgänge hatten wir noch. Einen am „One Ocean Wall“ und den zweiten wieder bei Capt’n Don’s „Machica“, weil es so schön war.

Neben den üblichen schönen Fischen war am „One Ocean Wall“ ein ziemlich großer Barrakuda sowie ein ca. 70 cm großer Papageienfisch das Highlight für uns. Vom Papageienfisch sind die Fotos leider nichts geworden. Egal, hauptsache wir haben ihn gesehen und ihm geht es weiterhin gut! Ich persönlich erfreue mich ja besonders an den kleinen, flinken, bunten Fischen. Ebenfalls eine meiner großen Lieben sind die vielen unterschiedlichen Schwämme, Gorgonien, Korallen und eine spektakuläre Rifflandschaft per sé – und das alles finde ich hier reichlich!

Am Tauchspot „Machica“ hatte Walter beim letzten Mal das Wrack (ein großes Wort für ein kleines Fischerboot) nicht fotografiert. Tja, wenn man nicht alles selber macht!! Mein Süßer war wieder hinter einer Haargarnele her, die er viel spannender fand.

Es gäbe noch soooo viel zu erzählen, wie z.B. wie wichtig Schwämme und Korallen für das Weltklima sind. Ich bin ja keine Biologin oder sonstige Wissenschafterin, aber dass z.B. Schwämme zur ökologischen Funktionsfähigkeit der Weltmeere beitragen, das weiß ich schon. Man liest sich schließlich bei interessanten Themen ein wenig Basiswissen an. Es wird rund 1/3 des ausgestoßenen CO2 (ein ganz böses Treibhausgas!)vom Meer aufgenommen . Näheres siehe z.B. unter: cordis.europa.eu

Eine Zusammenfassung und Erkenntnisse und Infos zu dieser Reise folgen demnächst. Jetzt muss ich mich erst vom heutigen Strömungstauchgang ein wenig erholen. Blubb-blubb und Ciao ;-))

Ohne Worte

Tauchen. Schnorcheln. Inselrundfahrt. Gut essen und trinken. Sonst noch was? Nein.

Zur Abwechslung auch ober Wasser erfreuen uns wilde Esel, grazile Flamingos und beeindruckende Salinen. Ich bin müde. Mehr über die Insel erzähle ich in den nächsten Tagen.

„Buddy’s“ zu Wasser (und auch sonst)

Heute sind wir für unsere Verhältnisse zeitig zum Abschlußtauchgang auf CURACAO aufgebrochen. Mein Süßer hatte dafür PLAYA PISKADO ganz oben im Norden ausgesucht. An diesem Tauchplatz sollte man tunlichst vor 9:00 a.m. eintreffen, weil später herrscht dort Trubel und Parkplatznot.

Das zeitige Aufstehen hat sich gelohnt. Es gab so viel zu sehen! Unzähliche Schildkröten, Schlangenaale, alle hier vorkommenden bunten Fische, eine Neptun-Skulptur aus Eisen, wunderschöne und imposante Muränen (eine davon grün, wirklich dick, ca. 1,50 m lang).

Es war einer der glücklichsten gemeinsamen Tauchgänge voller Harmonie und sprachlosem Verstehen. Ober Wasser scheint Kommunikation manchmal komplizierter, aber wie sagte einst irgendein kluger Mensch`? „Die Sprache ist die Quelle der Mißverständnisse“. So, meine Lieben, jetzt wird gepackt, wir gehen nett Essen und morgen früh fliegen wir weiter auf die wunderschöne Insel BONAIRE. Ich bin neugierig und freue mich bereits sehr!

Wiederholungstäter/in

Weil’s gestern so verdammt schön am Hausriff war, sind wir heute am Vormittag gleich nochmals an der gleichen Stelle zum Tauchen gestartet. Diesmal sind wir allerdings nicht nach links, sondern nach rechts getaucht.

Entspannte 49 Minuten, wieder nur max. 21 Meter Tiefe. Schaut, was wir Schönes gesehen haben. Mehr von den Fotos und natürlich die Filmaufnahmen gibt es beim Vortrag „Karibische Träume“ von Walter zu sehen: https://www.walterwasinger.at

Es gibt hier auch das BIO ROCK PROJEKT zu sehen. Hier werden auf künstlichen Gerüsten abgebrochene Korallen montiert und mittels ganz leichter Stromstößen das Wachstum angeregt. So wachsen Korallen fünfzehnmal schneller, als ohne Strom. Ich finde, das ist eine großartige Sache! So viel ich weiß, wird das auch z.B. in Indonesien gemacht und wahrscheinlich auch in Austrialien. Fotos siehe unten.

… und täglich grüßt (nicht das Murmeltier, sondern) die Schildkröte

Another lovely day in Paradise! „Schnorcheln satt“ stand heute auf unserer Wunschliste. Jeden Tag Tauchen zu gehen, käme ganz schön teuer und außerdem müssen wir auch unser Alter berücksichtigen. Schön war’s wieder!

Auf den letzten beiden Bildern sieht man den größten Sardinenschwarm, den wir je gesehen haben. Er war ungefähr 10 Meter im Durchmesser!

Curacao ist ein wahres Tropenparadies. Der Name „Curacao“ kommt wahrscheinlich vom spanischen „Corazon“ (Herz). Hier leben Menschen aus ca. 60 Nationen und ca. 20 verschiedener Religionen friedlich zusammen. Geht also! Die Geschichte von Curacao ist wechselhaft. Vor 6000 Jahren kamen Die ARAWAK INDIANER aus Südamerika hier an. Tja, und dann kam es ´, wie es kommen mußte: Entdecker wie Christoph Columbus und Alonso de Ojeda und Peter Stuyvesant. Sklavenhandel und Kolonialherren sind zum Glück überwunden und nun leben die Einheimischen ein gutes Leben, wie es scheint. Jedenfalls konnten wir heute Abend erleben, wie am Dorfplatz getanzt wurde und das war wunderschön anzusehen. Wir haben die Privatsphäre respektiert und nicht fotografiert, obwohl es uns gereizt hätte!

So, jetzt verabschiede mich, nehme noch einen Cocktail und träume vom schönen Strandtag, den wir heute genießen durften.