Ciao Curacao – Bon Bini Bonaire

Eine kleine, umgebaute Frachtmaschine brachte uns in nur 17 Minuten von Curacao nach Bonaire. Eigentlich waren für den Flug 30 Minuten veranschlagt, aber wir hatten wohl Rückenwind.

Der erste Eindruck von Bonaire ist positiv. Die Insel scheint sauberer zu sein, als Curacao. Der Mietwagen ist gepflegter und wir dürfen ihn sogar versperren! Das Allerbeste ist allerdings der erste Sprung ins Meer direkt vor unserer Ferienwohnung. Es wimmelt nur so von Papageienfischen und deshalb wird sofort ausführlich geschnorchelt.

Die Hauptstadt Kralendijk ist sehr malerisch und wir finden ein schönes Strandrestaurant am Meer und essen köstlich! Nach dem Essen wird noch auf der Straße getanzt. Besser kann ein Aufenthalt nicht beginnen.

Wiederholungstäter/in

Weil’s gestern so verdammt schön am Hausriff war, sind wir heute am Vormittag gleich nochmals an der gleichen Stelle zum Tauchen gestartet. Diesmal sind wir allerdings nicht nach links, sondern nach rechts getaucht.

Entspannte 49 Minuten, wieder nur max. 21 Meter Tiefe. Schaut, was wir Schönes gesehen haben. Mehr von den Fotos und natürlich die Filmaufnahmen gibt es beim Vortrag „Karibische Träume“ von Walter zu sehen: https://www.walterwasinger.at

Es gibt hier auch das BIO ROCK PROJEKT zu sehen. Hier werden auf künstlichen Gerüsten abgebrochene Korallen montiert und mittels ganz leichter Stromstößen das Wachstum angeregt. So wachsen Korallen fünfzehnmal schneller, als ohne Strom. Ich finde, das ist eine großartige Sache! So viel ich weiß, wird das auch z.B. in Indonesien gemacht und wahrscheinlich auch in Austrialien. Fotos siehe unten.

Besuch und Überflug der Victoria Fälle

An zeitiges Aufstehen dürfen wir uns ab heute gewöhnen. Heute starten wir relativ spät um 7 Uhr mit dem Frühstück in der Ilala Lodge und brechen zu den Fällen auf. Der #Sambesi ist voll, wie schon lange nicht. Rundherum ist alles voller Gischt und wir genießen herrliche Regenbogen! Der Regenponcho nützt wenig, wir sind rasch nass bis auf die Haut. Vor lauter Gischt sehe ich zuerst die #Vic Falls gar nicht, bis ich dann eine gute Perspektive finde. Nicht umsonst nennen die Einheimischen den Wasserfall „donnender Rauch“. Er ist der breiteste durchgehende Wasserfall der Erde und es schießen bis zu 10.000 m3/s Wasser in die Tiefe.

Atemberaubend zeigen sich der Sambesi und die Vic Falls von den verschiedenen Aussichtspunkten! Besonders schön wird aber der Blick vom Helikopter aus aus der Vogelperspektive!

Nach diesem tollen Tag fahren wir nach Botswana ca. 100 Kilometer in 2 Stunden zum Chobe zu unserer nächsten Lodge. Das Abenteuer schreitet voran.

Traumhaft schönes Okavango Delta

Für dieses Highlight hat es sich tatsächlich gelohnt, wieder um 5 Uhr früh aufzustehen. Um 6 Uhr fahren wir bei Dunkelheit und heftigem Gewitter ab. Die Piste (Straße gibt es nicht) ist rutschig, aber unser Fahrer fährt souverän.

Wir sehen am Weg nach Xakanaxa Elefanten, Giraffen, Zebras, Impalas, Vögel, also alles, was das Herz begehrt und das Auge freut. Das MOREMI WILDRESERVAT bietet tatsächlich einen unglaublichen Artenreichtum, den wir im offenen Safari-Jeep bewundern, bevor wir in ein bloß 100-PS-Boot steigen und zwei Stunden lang durch das weitverzweigte Wasserstraßen-Labyrinth tuckern.

Nach der Bootsfahrt im gleißenden Sonnenlicht bei großer Hitze und ohne Schatten (mein Gott, was war ich doch wieder einmal tapfer ;-)) fahren wir endlich zu einem kleinen Flughafen und besteigen ein Kleinflugzeug für das heutige Tages-Highlight: 30 Minuten Flug über das OKAVANGO DELTA nach Maun! Wir sind sehr aufgeregt!

Im Flugzeug ist es extrem eng und mein Sitznachbar Frank aus Münster/D witzelt die ganze Zeit launig darüber, dass wir beide „Körperflüssigkeiten austauschen“, während unsere Partner gemütliche Einzelplätze einnehmen. Also, das Kleinflugzeug ist tatsächlich nicht optimal eingerichtet für diesen Überflug, aber lustig war es dennoch!

Am Abend können wir in unserer wunderbaren GOMOTI RIVER LODGE wieder gut Essen, den Tag Revue passieren lassen und neue Kraft schöpfen. Von allen wunderbaren Unterkünften auf dieser Reise wird diese Lodge mein Lieblingsplatz sein.

Mehrtägige Ausflüge ab Durban

Nach einigen gemütlichen, faulen Tage machen wir uns auf den kurzen Weg nach ST. LUCIA und checken in der kleinen, feinen KINGSFISHER LODGE ein. Auch hier ist alles sehr günstig und wunderschön!

Natürich ist hier alles gefährlich. Wir sind schließlich mitten in der Natur.

Wir haben noch einige spannende Ausflüge vor uns, zum Beispiel in den HLUHLUWE NATIONALPARK, wo wir geradezu inflationär viele Blicke aus nächster Nähe auf die tollen afrikanischen Tieren genießen können.

Tolle Tage an der Südküste in Port Edward

PORT EDWARD haben wir noch mit unseren Freunden aus Durban besucht und uns alles zeigen lassen. Traumhaft ursprüngliche Natur genießen, die bis zum Haus reicht, Affen vor dem Fenster turnen sehen, vor Schlangen Angst haben, die auch quasi vor der Haustür wohnen, Ruhe genießen, Strandspaziergänge unternehmen und gut essen und trinken. Das bestimmt unsere nächsten Tage. Nicht schlecht, nicht wahr?

Wir wohnen diesmal bei einem Freund, der sein Appartement vermietet. Das Resort ist wieder „gathered“, aber nur vorne, denn hinten reicht der Dschungel mit seinen Mambas bis zur Haustür und von dieser Seite ist kein Einbrecher zu befürchten.

Hier gibt es wundervolle Strände für lange Strandspaziergänge. Es gibt zahllose alte Villen, sehr hübsche Hotels mit viel Grünflächen und einige Bars und unkomplizierte Restaurants. Ein bunter, auch alkoholfreier, Drink ist fast überall zu bekommen. Es ist März/April Herbst in Südafrika, schon recht warm, aber noch nicht brütend heiß. Mit Alkohol passen wir trotzdem auf, denn der steigt schnell zu Kopf.

Ich brauche aus medizinischen Gründen aber trotzdem ab und zu Alkohol. Mein Blutdruck sinkt bei hohen Temperaturen und dann bin ich total schlapp. Ein Irish-Coffee hilft in diesem Fall enorm. Erste-Hilfe sozusagen ;-))