***** Nächste öffentliche Reiseshow: 19.6.2024 +++Heia Safari: Abenteuer im Okavangodelta+++ in der VHS Strasshof im Haus der Begegnung Strasshof *****

Arielle und Neptun erkunden das Meer

Mein Schatz ist ein begnadeter Taucher und das war vor 46 Jahren mit ein Grund, dass wir beide zueinander gefunden haben. Ich war damals nämlich eines der wenigen junges Mädchen, das sich in einen Tauchanzug gezwängt hat. Heute haben wir wieder einen schönen, gemeinsamen Ausflug ins Unterwasserreich unternommen.

Auf Curacao ist Tauchen sehr entspannt. Man registriert sich mit seinem Brevet und Logbuch in der Tauchbasis und ab dann nimmt man sich, was man braucht: Pressluftflasche, Atemregler, Tarierwest … und trägt das in eine Liste ein. Abgerechnet wird am Ende des Urlaubs.

Zu sehen gab es am Tauchplatz Boca Sami eine Vielzahl an bunten Fischen, keine Großfische, da wir nur bis 18 Meter abgetaucht sind. Mehr war nicht notwendig, denn es gab viel zu sehen und waren sehr sehr gemütliche 50 Minuten. Ist man erst einmal unter Wasser, ist es wunderschön. Die Schlepperei davor ist, sorry, „Kacke“ und ich hasse es. Aber mein lieber Walter ist ein Kavalier alter Schule und trägt alles für mich.

Am Nachmittag gab es zum Ausgleich einen Schnorchelausflug zum Daaibooi Beach und da war nach einer Minute mitten im Fischschwarm eine wunderschöne Schildkröte. Ich habe mindesten 50 Fotos gemacht und habe erst am Strand erfahren, dass ich die Kamera hätte einschalten müssen. Mein Mann, ein schweigsamer Geheimniskrämer, hat nichts davon erwähnt und war bass erstaunt, dass ich das nicht wußte. Er ging also selbst ins Wasser und hat die Fotos nachgeholt. Eine Person muss leider immer auf die Wertsachen aufpassen und an Land sein, außer beim Tauchen, denn da nehmen wir außer der Tauchausrüstung nichts mit.

Same procedere as every day

Es hat sich eine schöne Routine eingespielt. Wir sind völlig im karibischen Lebensgefühl eingetaucht. Caribbean Vibes und sonst gar nichts.

Alle Strände sind wunderschön, an einem haben wir schon 3x Schildkröten aus nächster Nähe erleben dürfen. Auch heute sind wir wieder mit einem recht großen Paar Schildkröten geschwommen. Ich hatte sogar den Eindruck, dass sie auf uns gewartet haben, bis wir sie eingeholt hatten. Gerne lassen wir den Tieren Platz, kommen ihnen nicht zu nahe. Ein gewisser Respektabstand sollte gewahrt bleiben.

Am Strand musste ich ein wenig auf den Umweltschutz pochen. Zuerst habe ich Kinderschuhe aus dem Meer gefischt und an Land gebracht. Später musste (?) ich einen jungen Insulaner auffordern, seinen Müll nicht im Sand zu verstecken, sondern brav zu entsorgen. Offenbar habe ich meinen „Mama-Blick“ gut eingesetzt, denn er hat tatsächlich seine Getränkedose zum Mülleimer getragen. Ein kleiner Erfolg! Das nächste Mal wird er wohl vorsichtig schauen, ob er von einer älteren Europäerin beobachtet wird ;-))

Ein Missgeschick muss ich auch vermelden. Leider habe ich mich auf meine Brille gesetzt und kaputt gemacht. Wenn jetzt gehäuft Tippfehler auftreten, bitte ich um Nachsicht, denn ich sehe jetzt nicht wirklich gut ;-((

Wenn der Vater mit dem Sohne…

… nach vielen Jahren wieder einmal taucht, dann muss es schon ein besonders schöner Tauchspot sein. Also, ich bin ja nicht unbedingt der größte Fan von Dieter Bohlen, ABER er war immerhin ganz sicher schon an vielen der schönsten Plätze der Welt und wenn er sich von Cas Abao begeistert zeigte, dann kann das schon was heißen. Wir haben das zum Anlass genommen, diesen Strand als Ausgangspunkt für einen Vater-Sohn-Tauchgang zu wählen. Mein Süßer wünscht sich seit wir vor 1 1/2 Jahren auf Fidschi waren, wieder einmal mit unserem Sohn zu tauchen. Heute war es endlich soweit und beide waren in völligem Einklang für eine Stunde unter Wasser in einem Zaubergarten verschwunden.

Wir waren danach noch länger auf diesem wunderschönen Strand. Weicher, weißer Sand, genügend Liegen ($ 3,– pro Liege) und kristallklares, türkisfarbenes Meer verströmen perfektes Karibik-Feeling. Ein paar Fotos dokumentieren dies.

Unkomplizierte Parkmöglichkeiten und eine passable Gastronomie runden das Bild ab und ich bin wieder einmal rundum glücklich und zufrieden. Nennt mich ruhig romantisch.

Meine liebe Freundin T. hat mich heute allerdings darauf hingewiesen, dass ich nicht immer nur Positives beschreiben soll. Man soll ja schließlich ein objektives Bild bekommen.

Deshalb habe ich mich heute wirklich, wirklich kritisch umgesehen und möchte – jammernd auf hohem Niveau – anmerken:

1.) Ja, es ist am Straßenrand oft nicht sauber, denn es hängen Papier- oder Plastikfetzen in den Sträuchern und im Straßengraben. Mich schreckt das jetzt trotzdem nicht soooo extrem, weil ich das leider von der Vorarlberger Allee in Wien 23, der Zufahrt zum Großgrünmarkt, auch so kenne. Aber ja, es ist nicht schön.

2.) Es fuhren 2x Boote/Yachten in die Bucht und ankerten zwischen den Badenden. Das finde ich persönlich äusterst unangenehm und es ist wahrscheinlich auch gefährlich. Ob die Skipper das machten, weil sie unbedingt am Strand ankern wollten, oder weil sie um das Riff zu schonen, im Sand ankerten, weiß ich nicht.

3.) Die „Locals“ sind aufgrund ihres ungestümen Temperaments oftmals laut und sie achten wenig auf die Menschen rundherum. Heute hat ein Vater im Meer seine etwas übergewichtige Teenager-Tochter direkt in meinen Rücken katapultiert. Ein finsterer Blick und ein entrüstetes „Loco“ meinerseits haben ihn sofort bestraft ;-))

4.) Sunny, der ARA, der vor meinem Bungalow lebt, hat mich gebissen, weil ich ´meinen Obstsalat nicht mit ihm teilen wollte. Das war wirklich fies und tut auch ordentlich weh. Sunny ist ein böser Vogel. Irgendwie habe ich mit Tieren öfter mal Pech. In Plau am See (Mecklenburger Seeplatte, Deutschland) hat mich ein liebestolles Lama auch schon mal heftig bedrängt und ich konnte das Schlimmste (du weißt sicher, was gemeint ist!) gerade noch durch einen beherzten Sprung über einen Zaun verhindern.

Und nun hoffe ich auf einen angenehmen und positiven Abend in Willemstad. Ciao. Ciao.

Ciao Curacao – Bon Bini Bonaire

Eine kleine, umgebaute Frachtmaschine brachte uns in nur 17 Minuten von Curacao nach Bonaire. Eigentlich waren für den Flug 30 Minuten veranschlagt, aber wir hatten wohl Rückenwind.

Der erste Eindruck von Bonaire ist positiv. Die Insel scheint sauberer zu sein, als Curacao. Der Mietwagen ist gepflegter und wir dürfen ihn sogar versperren! Das Allerbeste ist allerdings der erste Sprung ins Meer direkt vor unserer Ferienwohnung. Es wimmelt nur so von Papageienfischen und deshalb wird sofort ausführlich geschnorchelt.

Die Hauptstadt Kralendijk ist sehr malerisch und wir finden ein schönes Strandrestaurant am Meer und essen köstlich! Nach dem Essen wird noch auf der Straße getanzt. Besser kann ein Aufenthalt nicht beginnen.

Ohne Worte

Tauchen. Schnorcheln. Inselrundfahrt. Gut essen und trinken. Sonst noch was? Nein.

Zur Abwechslung auch ober Wasser erfreuen uns wilde Esel, grazile Flamingos und beeindruckende Salinen. Ich bin müde. Mehr über die Insel erzähle ich in den nächsten Tagen.

Aller guten Dinge (UND Tauchteams) sind 3

Wir sind heute den dritten Tag auf Bonaire, dem kleinen Inselparadies in der Karibik. Nur rund 20.000 BewohnerInnen hat diese Insel. Gut, dass hier zwar Kreuzfahrtschiffe anlegen, aber nicht so viele gleichzeitig, wie auf anderen Inseln!

Was wir heute gemacht haben, außer RELAXEN ? Natürlich TAUCHEN, und zwar wieder in der 3er-Familiengruppe. Heute stand ein Tauchspot vor dem Tauchresort „Capt’n Don’s Habitat“ am Programm und der Tauchspot hat uns nicht enttäuscht. Durch den Fotospot wäre ich sehr gerne durchgetaucht, aber ich habe mich nicht getraut. War wohl besser so.

Außer den üblichen, bunten Fischen (alle Arten von Butterflyfish, Hoghfish, Papageienfischen, Snapper, Muränen etc.) konnten wir 2 wunderschöne, große Tarpone und ein kleines Wrack bestaunen. Die Unterwasserlandschaft ist immer wieder erstaunlich.

Aufgeregt von den vielen schönen Eindrücken, habe ich zuerst gar nicht bemerkt, dass ich offenbar an einer Feuerkoralle angestreift bin. Mit Essig gewaschen und schon ist wieder alles fast gut.

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat 2

Zwei Tauchgänge hatten wir noch. Einen am „One Ocean Wall“ und den zweiten wieder bei Capt’n Don’s „Machica“, weil es so schön war.

Neben den üblichen schönen Fischen war am „One Ocean Wall“ ein ziemlich großer Barrakuda sowie ein ca. 70 cm großer Papageienfisch das Highlight für uns. Vom Papageienfisch sind die Fotos leider nichts geworden. Egal, hauptsache wir haben ihn gesehen und ihm geht es weiterhin gut! Ich persönlich erfreue mich ja besonders an den kleinen, flinken, bunten Fischen. Ebenfalls eine meiner großen Lieben sind die vielen unterschiedlichen Schwämme, Gorgonien, Korallen und eine spektakuläre Rifflandschaft per sé – und das alles finde ich hier reichlich!

Am Tauchspot „Machica“ hatte Walter beim letzten Mal das Wrack (ein großes Wort für ein kleines Fischerboot) nicht fotografiert. Tja, wenn man nicht alles selber macht!! Mein Süßer war wieder hinter einer Haargarnele her, die er viel spannender fand.

Es gäbe noch soooo viel zu erzählen, wie z.B. wie wichtig Schwämme und Korallen für das Weltklima sind. Ich bin ja keine Biologin oder sonstige Wissenschafterin, aber dass z.B. Schwämme zur ökologischen Funktionsfähigkeit der Weltmeere beitragen, das weiß ich schon. Man liest sich schließlich bei interessanten Themen ein wenig Basiswissen an. Es wird rund 1/3 des ausgestoßenen CO2 (ein ganz böses Treibhausgas!)vom Meer aufgenommen . Näheres siehe z.B. unter: cordis.europa.eu

Eine Zusammenfassung und Erkenntnisse und Infos zu dieser Reise folgen demnächst. Jetzt muss ich mich erst vom heutigen Strömungstauchgang ein wenig erholen. Blubb-blubb und Ciao ;-))

Erkenntnisse aus der Karibik-Reise Teil 2

NIEMALS OHNE PACKLISTE DEN KOFFER PACKEN ! Aus im vorigen Artikel genanntem Stress habe ich mich auf meine Erfahrungen als Vielreisende verlassen UND WAR verlassen. Ohne Packliste packt man automatisch viel zu viel Kleidung ein. Ich hätte bei diesem Tauchurlaub ( der es ja hauptsächlich war ) bloß ein Drittel davon benötigt. Merke: man braucht nicht 21 Slips und 10 BH’s, wenn man sowieso hauptsächlich im Bikini unterwegs ist!

Socken und eigene Badetücher braucht man ebenfalls nicht, weil die Badetücher von der Unterkunft zur Verfügung gestellt werden und Socken sind ohnehin unnötig, wenn man nicht wandert.

Nicht daheim lassen sollte man die passenden Flossen. Aus Gewichtsgründen nahm ich lediglich mein leichten Schwimmflossen mit und nicht die Füßlinge samt meiner starken Tauchflossen. Ergebnis: $ 270,– für den Einkauf auf Curacao, weil man dort natürlich verlangen kann, was man möchte. In Wien hätte ich die Hälfte bezahlt. ABER dafür sind meine pinkfarbenen Flossen DER HINGUCKER unter Wasser schlechthin ;-)) Mein Sohn hat sie sich gerne gelegentlich von mir geliehen ;-))

Erkenntnisse aus der Karibik-Reise Teil 3

LÜCKENLOSE RECHERCHE ÜBER DAS REISEZIEL VOR ABREISE ! Wir ließen uns in die Irre führen durch den Begriff „Niederländische Antillen“ und gingen davon aus, dass wir uns auf Curacao und Bonaire auf europäischem Boden befinden. Bei unseren vorhergegangenen Reisen, z.B. Guadeloupe, war das so – Guadeloupe ist französisches Staatsgebiet und man bezahlt in Euro bzw. mit Kreditkarte, Debitkarte).

Curacao ist ein eigenständiges Land mit eigener Währung (Antillengulden) innerhalb des Königsreiches Holland. Jede Barabhebung beim ATM kostete rund $ 15,– unabhängig von der Summe der Abhebung. Zahlungen mit US $ werden mit kreativen Aufschlägen verrechnet ;-(( Bemerkenswert fanden wir außerdem, dass viele Dienstleister, Restaurants, Shops etc. ausschließlich Bargeld akzeptierten.

Auf Bonaire hingegen ist der US $ DAS Zahlungsmittel, egal ob bar oder mit Karte. Hier war das Bezahlen deutlich unkomplizierter. Trotzdem ist es uns passiert, dass man in im Botanischen Garten nur Bargeld akzeptierte und kein Ticket im Gegenzug gab. Eigenartig.

Erkenntnisse aus der Karibik-Reise Teil 4

KEINE KOMPROMISSE BEI DER BUCHUNG EINGEHEN. Wir waren diesmal nicht allein unterwegs und mussten mit der Buchung abwarten, bis das zweite (berufstätige) Paar seine Urlaubsanträge bewilligt bekam. Dadurch waren wir spät dran und es gab in jeder unserer beiden Unterkünfte nur mehr eine Strandvilla mit Meerblick, die wir natürlich dem zweiten Paar überließen. Der „Blick in den tropischen Garten“ entpuppte sich als Blick auf den Parkplatz. Der „Balkon mit Meerblick“ entpuppte sich als nur 1-Meter-breit und für Essen am Balkon ungeeignet. Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau, zumal wir dafür auch weniger verrechnet bekamen!

Wir ließen es uns trotzdem nicht verdrießen!!! JEDER Tag ist zu kostbar für schlechte Laune und Enttäuschung. Wir haben die Aufenthalte sehr genossen, haben uns überall ein schönes Plätzchen mit Meerblick gefunden und unsere Aufmerksamkeit auf das Schöne gelenkt. Die Vermieter haben sich ebenfalls bemüht, für uns immer wieder eine schöne Terrasse mit Meerblick zur Verfügung zu stellen. DANKE liebe Ilja und Wim https://www.sun-reef.com/ wir werden euch unbedingt weiter empfehlen !!!! Ebenfalls DANKE an Vronie und Geert https://oneoceanbonaire.com/

Am späten Nachmittag und Abend sind wir auf Bonaire sehr gerne bei https://www.habitatbonaire.com/ für leckere Cocktails als Sundowner oder gleich zum köstlichen Abendessen eingekehrt. Auf Curacao hatten wir ebenfalls ein Stammlokal in Boka Sami https://www.facebook.com/DiVersesauzencuracao/ mit herrlichen Sonnenuntergängen, köstlichen Cocktails und ausgezeichnetes Essen.

Und somit sind wir wieder einmal beim wichtigsten Punkt für eine gelingende Reise: NICHT ALLES SO STRENG NEHMEN! AUF REISEN IST MAN NICHT ZU HAUSE, DAHER BITTE EINFACH TOLERANZ, HUMOR UND ALLES EINFACH ENTSPANNT NEHMEN, WIE ES IST! ANDERE LÄNDER = ANDERE SITTEN !!!

VIEL VERGNÜGEN BEI DER NÄCHSTEN REISE! EURE ROSI