Nächste öffentliche Reiseshow: 5.10.2026, 16:00 Uhr ***** Japan: Land der aufgehenden Sonne ***** im Theater in der Seniorenresidenz am Kurpark Oberlaa, Fontanastraße 10, 1100 Wien

Tokyo intensiv

Gut ausgeschlafen, die Blasen an meiner linken Fußsohle gut verklebt, machen wir uns nach der Rush Hour tatendurstig wieder auf den Weg mit der U-Bahn zu weiteren Besichtigungen.

Heute sind wir schon fast wie Japaner unterwegs, wie ich stolz berichten darf. Da man hier mit dem rechts gesteuerten Fahrzeug auf der linken Straßenseite unterwegs ist, bewegt man sich auf Gehwegen und Rolltreppen auch auf der linken Seite. Für uns, die es andersrum gewohnt sind, eine Aufmerksamkeitsübung!

Das Essen mit Stäbchen hingegen ist für uns keine Schwierigkeit, da wir als überaus begabte Esser damit schon seit Jahrzehnten vertraut sind. Ich liebe die asiatische Küche und koche auch daheim gerne nach diesen Rezepten und dann wird natürlich authentisch mit Stäbchen gegessen, auch in Wien.

Heute stand in ASAKUSA der SENSOJI TEMPEL mit der 5-stöckigen PAGODE sowie das KAMINARI-MON (das Donnertor) am Programm. Sehr sehenswert, wenn man keine Scheu vor Menschenmassen hat! Uns hat das Bad in der Menge sogar gefallen. Es waren auch viele Touristen in Kimonos unterwegs, was wir natürlich für uns abgelehnt hatten. Aber zumindest bei asiatischen Touristinnen hat es sehr hübsch ausgesehen.

Gegessen haben wir endlich in einem winzigkleinen Lokal, in dem auch viele Einheimische waren. Für umgerechnet fast € 12,– wurden wir beide mehr als satt!

Es war so gemütlich und dank Walters guter Fußpflege meiner gestern geschundenen Fußsohle war ich heute schmerzfrei unterwegs! Danke, mein Schatz!!!

Ein Muss war nach einer entspannten Bootsfahrt auf dem SUMIDA FLUSS war ein Besuch im kleinen TEEHAUS im AMARIKYU GARDEN. Ich liebe MATCHA TEA, Walter nennt ihn „Grastee“ und mag ihn nicht. Den Spaziergang durch den Park liebten wir beide!

Mit viel Energie sind wir noch durch GINZA strawanzt, haben die Luxusgeschäft und Kaufhäuser bestaunt und dann doch nicht Luxus geshoppt, sondern im Ginza-Food-Court im Untergeschoß des Mitsucosai Department Store Köstlichkeiten take-away gekauft und uns auf der Terasse schmecken lassen. Empfehlenswert!!!

Kamakura & der Fuji

… ist eine der alten Hauptstädte Japans mit vielen Tempeln, Schreinen und Zen-Klöstern.

Heute wollten wir es besonders entspannt angehen und so war es dann auch. Man muss sich nicht unbedingt alles anschauen. Oft ist weniger mehr!

Dafür hatten wir Zeit für interessante Beobachtungen, wie zum Beispiel,

  • dass die Schulkinder hier statt Handy alle kleine Fotoapparate hatten.
  • dass es überall absolut sauber ist trotz fehlener Mistkübeln.
  • dass man die „nicht-japanischen Asiaten“ unter anderem daran erkennt, dass sie immer auf der falschen Seite des Gehweges gehen.
  • dass man hier keine Obdachlosen sieht. Laut Google Search gibt es in ganz Japan ungefähr 2.820 wohnungslose Menschen. Im kleinen Österreich haben wir an jeder Ecke (vornehmlich aus anderen Ländern wie Slowakei, Bulgarien, Rumänien, Ungarn) Bettler und Obdachlose.

132 Stufen muss man vom ENGAKUJI Tempel bis zum BENTENDO Teehaus aufsteigen (mein Muskelkater wird mir wohl bis zum Ende dieser Reise erhalten bleiben). Als Belohnung gab es einen Blick auf den Fuji. Der Blick hat mich für alles entschädigt.

Zum Ausklang noch ein abenteuerliches Abendessen bei ein paar Essensständen mit köstlichem Seafood, frischen Austern und Pommes frittes und dann ab nach Hause ins Hotel.

Kanazawa —> Kyoto

Ein Tag, der sich wie drei Tage anfühlt, weil so intensiv.

In KANAZAWA gab es ein paar Punkte auf unserer to-do-List, die unverhandelbar waren: der Besuch des alten SAMURAI VIERTELS und dort Haus und Garten der Familie NOMURA. Als wir dort ankamen, begann es „zu schütten“, also ganz stark zu regnen. Gut, dass uns der Besuch dieser Sehenswürdigkeit geschützt hat.

Noch wichtiger war mir allerdings, dass wir Zeit mit einem ausgedehnten Spaziergang im KENROKUEN GARTEN verbringen. Immerhin zählt dieser Garten zu den drei schönsten Landschaftsgärten ganz Japans! Eine angenehme Überraschung war, dass wir als über 65jährige gratis Eintritt hatten!!

Den Besuch im Geisha-Viertel NISHI CHAYA mussten wir leider auslassen, das ging sich einfach nicht mehr aus, da wir den Zug um 14:05 nach KYOTO erwischen mussten. Dafür sind wir einer Empfehlung gefolgt und haben einen Zwischenstop beim OMICHO MARKT genommen und uns dort mit Proviant für die Fahrt mit dem SHINKHANSEN eingedeckt. Der Markt ist ein Erlebnis der Sonderklasse und das pralle Leben. Der Proviant war köstlich und mit umgerechnet ca. € 18,– inkl. Getränken für uns zwei mehr als preiswert.

Die Fahrt mit einmal Umsteigen war angenehm. Wir hatten eine 12köpfige Gruppe älterer Briten im Waggon, denen die Reiseleiterin Zugnummer und Sitzplatz mit Klebeetiketten auf die Handrücken geklebt hatte. Ein deprimierender Anblick.

Der BAHNHOF KYOTO ist eine architektonische Sehenswürdigkeit und definitiv nichts für Leute, die Menschenmassen nicht ertragen. Ein Gewusel wie in einem Ameisenhaufen!!! Hier stellt sich DIE Herausforderung des Tages: Reservierung für fünf Zugfahrten und Kauf samt Reservierung einer sechsten Zugfahrt an Ticketautomaten. Es gibt in Japan mehr oder weniger ausschließlich Automaten und auch das Einchecken im Hotel geschieht vom Hotelgast am Automaten.

Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Waschtag und einen Besuch auf dem Observation Deck des KYOTO TOWER.

Gute Nacht – ich habe fertig ;-))

Himeji & Miyajima – Weltkulturerbe

Heute hieß es ganz zeitig aufbrechen, denn absolute Highlights warteten auf uns. Zugfahrten, Shinkhansen mit viermal umsteigen – das war auch eine Challenge. Gemeistert natürlich!

Die „Silberreiher-Burg“ HIMEJI ist ein Beispiel perfekter Architektur für höchste Vollkommenheit und so gebaut, dass sie praktisch uneinnehmbar war. Für mich ist sie einfach nur ästhetisch, wunderschön!

Gleich neben der Burg fanden wir für unseren geliebten täglichen Spaziergang den KOKO-EN GARTEN und konnten nach den anstrengenden Stufen in der Burg nun unsere Füße ein wenig erholen und die Seele baumeln lassen. Die Gartengestaltung ist einfach unübertroffen!

Mittags dann husch-husch wieder in den Shinkhansen und damit nach MIYAJIMA, einen Ort voller zauberhafter Highlights. Meine romantische Ader kommt voll auf ihre Kosten. Wilde Rehe tummeln sich mitten in den unzähligen Besuchern herum und versuchen Nahrhaftes zu klauen ;-)) Miyajima zählt laut einem konfuzianischen Gelehrten zu den drei schönsten Landschaften Japans. Soll mir recht sein. Ich finde die Atmosphäre auch sehr angenehm, besonderns nachdem die meisten Touristen wieder mit den Fähren weggefahren waren.

Morgen werden wir wieder zeitig in der Früh einige der vielen Schreine und Pagoden genauer ansehen. Heute haben wir unsere Aufmerksamkeit vorrangig dem berühmten O-TORII-TOR gewidmet. Aber auch dieses wollen wir morgen bei anderem Licht und anderem Wasserpegel noch einmal genießen.

Miyajima & Hiroshima

Wenn das keine Gegensätze sind. MIYAJIMA, die friedliche Insel-Oase vs. HIROSHIMA, Ort einer schrecklichen Tragödie.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Nur eine halbe Stunde mit einem Zug und wir waren in einer anderen Welt. Besichtigt haben wir (erschüttert) das PEACE MEMORIAL MUSEUM, den A-BOMBDOME, das FRIEDENSFEUER (muss so lange lodern, bis es auf der Welt Frieden gibt) und die FRIEDENSGLOCKE (die man einmal läuten darf) – alles im PEACE MEMORIAL PARK.

Aber auch hier hat sich trotz schlimmer Historie viel Schönheit und japanische Gartenkunst im SHUKKAIEN PARK ihren Platz eingenommen. Den Spaziergang durch diese schöne, harmonische Parklandschaft haben wir sehr genommen. Ein perfekter Tag beginnt mit einem Spaziergang und endet mit einem Spaziergang. Zumindest in meiner Welt ;-))

Lange wollen wir uns hier trotzdem nicht aufhalten. Ich traue der aktuell ungefährlichen Strahlung nicht, ich Angsthase. Morgen geht es weiter nach OKAYAMA.

Kurashiki + Okayama

Und wieder brauchten wir nur 40 Minuten mit dem Shinkhansen für 160 km Entfernung. Herrlich bequem, absolute Sauberkeit!

In Okayama angekommen haben wir nur unser kleines Handgepäck im Hotel abgegeben und sind gleich weiter in das romantische, gut besuchte, Dorf KURASHIKI. Ein Kanal durchzieht das Dorf, das ganz und gar von einem erfolgreichen Unternehmer des 18. Jahrhunderts geprägt ist. Ein toller Geschäftsmann und ein Wohltäter, der pro Jahr 70% seines Gewinns für dörfliche Einrichtungen gespendet hat.

Das alles hat uns der freundliche „Läufer“ erzählt, der uns zwei „Bröckerln“ in seiner Rikscha 20 Minuten lang durch die Gegend geführt hat. Eine längere Tour wollten wir mit Rücksicht auf seine Gesundheit nicht buchen!!!

Jeder gelungene Urlaubstag beginnt und endet mit einem Spaziergang. Für heute haben wir uns dafür in OKAYAMA wieder einmal einen der drei schönsten Landschaftsgärten Japans ausgesucht. Der KORAKU-EN GARTEN wird seinem Ruf absolut gerecht! Der Blick auf das OKAYAMA CASTLE ist auch nett. Aufgrund unserer Erfahrung, dass die Burgen und Schlösser immer leer sind, freuen wir uns nur noch auf den Anblick von außen. Wir wollen nicht mehr hunderte Stufen steigen um dann leere Räume zu betrachten. Basta ;-))

Zum Schluß noch einen kleinen Absacker im 20. Stock in der Hotelbar auf Einladung des Hauses. Sehr fein. Sehr entspannend. Gute Nacht.

Nara – Hirsche, Schreine, Tempel

Für unseren letzten Tag in OSAKA haben wir uns den Ausflug nach NARA als schönen Abschluss mit viel Natur (und Schreinen ….) aufgehoben.

NARA ist auch für seine wilden, frei herumlaufenden Hirsche bekannt. In kleinerem Stil haben wir das ja schon auf MIYAJIMA gesehen, aber hier wimmelt es tatsächlich vor Hirschen aller Altersstufen (ich habe auch „Bambi“ gesehen !!!). Jetzt ist gerade Brunftzeit, da muss man bei den Männchen ein wenig vorsichtig sein. Um 200,– Yen kauft man eine Packung Hirschkekse und schon gewinnt man Freunde.

Es gibt einen sehr schönen Rundweg, wo sich ein Schrein an den nächsten reiht; Tempel natürlich inklusive. Wir konnten hier im TODAI-JI TEMPEL endlich einen großen Buddha sehen. Den ersten großen Buddha haben wir ja verpasst, was Walter fast (Gott-sei-Dank!!) das Leben gekostet hätte, weil er fast unter ein Auto kam.

Der TODAI-JI TEMPEL lädt zum Verweilen ein, weil es in jeder Ecke viel zu sehen gibt.

Der Rundweg ist viel weniger beschwerlich und lange als beschrieben und so nehmen wir uns Zeit für einen ausgezeichneten Lunch in einem kleinen Ausflugslokal. Die Qualität und der Service waren hervorragend, was mich immer wundert, wenn das Lokal aufgrund seiner Lage ein „Muss-Geschäft“ betreibt. Trotzdem: danke der braven Wirtin!! So gestärkt konnten wir noch viele schöne Momente im Park genießen.

Unser Abendprogramm, BOTANICAL GARDEN TeamLAB, haben wir direkt von Nara aus angesteuert, weil wir keine Lust auf unser mieses Hotel hatten. Es war ein Ausklang in Ruhe, mit sphärischen Klängen und bunten Lichtprojektionen auf die Bäume und Sträucher des Botanischen Gartens in Osaka.

Ishigaki – „Südsee“ Japans

Zuerst eine Warnung wegen eines vor Taiwan wütenden Taifuns. Dann doch ein recht ruhiger Flug von ca. 2 1/2 Stunden und schon waren wir auf der zur Präfektur OKINAWA gehörigen kleinen Insel ISHIGAKI.

Schon die 30 Minuten Fahrt vom Flughafen zum Hotel durch das tropische Paradies ist Verheißung pur für die kommenden Tage auf dieser Insel. Wir gönnen uns jetzt nämlich Erholung, Strand, Sand, Meer, ausnahmsweise und nur dieses eine Mal All-Inclusive-Urlaub mit einem schönen Zimmer und frontalem Meerblick.

Alle Straßen und die Wege im Resort sind noch vom Regen in der Nacht nass, aber der Sand am Strand ist trocken. Heute werden wir mal ausruhen, uns orientieren und sonst nichts ;-))

Weitere Beobachtungen/Erkenntnisse der letzten zwei Wochen meinerseits:

  • Während Menschen im Westen sich in Sonnenstudios bräunen lassen, gehen Japanerinnen gerne ins Gegenteil, in Studios mit sogenannten „Kollagengeräten“, die die Haut heller machen.
  • Leider wird in Japan viel Plastik verwendet: Einmalhüllen für nasse Schirm, Einmalsackerln für die Schuhe während man in Socken im Tempel unterwegs ist, jedes Zuckerl ist zuerst einzeln in Plastik eingeschweißt und dann erst in der Plastikverpackung, die dann in einem Plastiksackerl überreicht wird. Und das immer und überall in rauhen Mengen.

Fung-Wong – „unser Taifun“ im Inselparadies

Das Geheimnis einer gelungenen Urlaubsreise liegt einerseits in der Auswahl der idealen Reisegesellschaft und da haben wir schon einmal alles richtig gemacht. Mein Schatzi und ich sind die für uns beste, liebste, einfachste und unkomplizierteste „Reisegruppe“.

Andererseits gehört dazu, dass man auch in unerwarteten und unerwünschten Wetterphänomenen das Schöne erkennen mag und das Beste daraus herausfiltert.

Vormittag war noch ein kurzer Ausflug ins Meer mit ein wenig Schnorcheln möglich. Fotoapparat bzw. GoPro ließen wir im Zimmer. Es sollte ja nur erstmal ein grundsätzlicher Überblick verschafft werden, was uns unter Wasser erwartet, wie stark die Strömung ist etc.

  • Es haben sich einige Papageienfische daneben benommen und uns mit der Schwanzflosse auf den Bauch geschlagen und in den Po gezwickt ;-))
  • Eine größere, sehr elegante Schule von Trompetenfischen zog zu unserer Freude ihre Bahn.
  • Alles war gut. Am Nachmittag kommen wir mit Foto-Equipement wieder. Dachten wir.

Dann kam plötzlich ein starker Wind auf. Es begannen dicke Tropfen aus den schwarzen, sehr schnell über den Himmel ziehenden, Wolken zu fallen. Das war’s dann für heute.

Es wurde ein gemütlicher „BB- Tag“ zwischen Bar und Bett ;-)) Lesen. Dösen. Cocktail und Kaffee genießen. Entspannung pur. Die dunklen, schnellen Wolken, das tosende Meer, die wogenden Bäume…..all das wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Und schön fand ich es auch.

Wenn uns „Fung Wong“ allerdings noch länger erhalten bleibt, dann gibt es ein paar Tage keinen Blog. Ich melde mich dann erst, wenn es schöne Fotos und G’schichtln gibt.

„Manta Ray Ballett“

In Österreich ist es ziemlich unbekannt, dass man in Japan auf Ishigaki hervorragende Möglichkeiten hat, um die riesigen MANTAROCHEN zu bewundern. Gestern gab es die ersten zwei der wunderschönen Mantas zu sehen. Heute, am 29. Tag unserer Reise, waren es gleich ein beeindruckend zahlreicher Schwarm dieser rund 2 bis 2,8 Tonnen schweren Mantas, die schwerelos über der Tauchgruppe schwebten.

Es ist ein unbeschreibliches, ergreifendes Gefühl, wenn diese eleganten Schwimmer über einen mit kräftigen und geschmeidigen „Flügelschlägen“ ihre Kreise ziehen. Es gibt verschiedene Tauchspots, heute war es „Manta City“, wo dieses Ereignis stattfand. Man gewinnt den Eindruck, dass die ästhetischen Mantas die Luftblasen der Taucher wie eine Bauchmassage genießen ;-)) Wellness für Mantas, sozusagen ;-))

Der Tauchgang war insgesamt sehr gut. Das atemberaubende Schauspiel, wie die RIESENMANTAROCHEN quasi als Ballett über unseren Köpfen in den Luftblasen schwebten, ist unvergesslich!!

Am weißen Sandstrand des warmen und türkisblauen Meeres ließ sich gut nachträumen.

Island-Hopping ab Ishigaki: Iriomote – Yubu – Taketomi

Weil uns am Strand liegen nach zwei Tagen schon langweilig wird, haben wir für heute eine Island-Hopping-Tour gebucht. Um 7 Uhr früh saßen wir ziemlich müde für 55 Minuten bereits im Linienbus zum Hafen von Ishigaki, von dort ging es mit einer Fähre um 8:30 nach IRIOMOTE, wo wir eine Stunde lang langsam auf dem NAKAMA RIVER durch die MANGROVEN getuckert sind.

Das Wetter war mild und freundlich. Die Luft duftete fein und die Vögel schrieen in den Bäumen. Das war kein Gezwitscher, das war tatsächlich Geschrei.

Nur 15 Minuten dauerte der Transfer und schon durften wir auf Wägen umsteigen, die von gutmütigen, freundlichen und sehr starken WASSERBÜFFELN gezogen wurden. Das war nicht nur für die Kinder eine Freude! Es war eine touristische, aber sehr gut gemachte, gemütliche Fahrt auf die Insel YUBU. Der Fahrer war sehr gut zu seinem Tier, hat die Fahrgäste so im Wagen verteilt, dass ja kein Druck auf die Wasserbüffelkuh wirkt. Zu uns war er auch gut, denn er hat ein Saiteninstrument hervorgezogen, gespielt und für uns gesungen. Das war unglaublich schön und entspannend! Dazu der angenehme Fahrtwind im Haar – besser geht’s kaum.

Die zweite Attraktion der Insel YUBU war der BOTANISCHE GARTEN mit vielen bunten Blumen und Schmetterlingen und Bäumen.

Die dritte Insel TAKETOMI war heute Schauplatz für ein Fest der Dorfbewohner als Dank für die gute Ernte und die Bitte um Gesundheit, Segen, Wohlstand für das Dorf. Bei der Buchung hat sich die Agentur bei uns dafür entschuldigt, dass auf Taketomi heute wegen des Festes alle Läden geschlossen sein werden. Also ganz ehrlich – uns war das Fest lieber als jeder Touristenshop!!! Das gesamte Dorf war versammelt und wer nicht Akteur war, saß im Publikum. Walter und ich waren die einzigen Fremden und Weißen.

Vom Hafen Ishigaki haben wir uns dann ein Taxi gegönnt. Es hat wieder Regen eingesetzt und da wollten wir nicht eine Stunde lang auf den Linienbus warten. Wir sind dankbar dafür, dass das Wetter den ganzen Tag „durchgehalten“ hat. Der Kanu-Ausflug für morgen wurde bereits abgesagt. Kein Problem. Wird morgen halt wieder ein Tag zwischen Bar und Bett ;-))

Yokohama

Unseren letzten Tag haben wir noch voll ausgekostet und mit der Bahn einen Ausflug nach YOKOHAMA unternommen. Unser Flug ging ja schließlich erst um 23 Uhr.

In Yokohama gibt es den großartigen Sankei-en Park mit Schrein und Tempel. Es war ein würdiger Abschluss und wieder einmal extrem angenehm und entspannend!

Ein paar Fotos für einen kleinen Eindruck und dann ist nun wirklich Schluss mit unserer wunderbaren Japan-Reise.

Herbstlicher Wienerberg

Ich bin in der glücklichen Lage, in schönen WIEN gleich vor meiner Haustür ein Naherholungsgebiet genießen zu können: den WIENERBERG mit seinem Wienerbergsee, einem Ziegelteich und vielen verschlungenen Pfaden und Wegen. Das Gebiet, „mein Hausberg“ ist zu jeder Jahreszeit schön und erholsam!

Raus aus der Komfort Zone …

… und hinein mit dem rechtsgesteuerten Auto in den Linksverkehr.

Unsere Reisen sind selten Erholungsurlaube, sondern meistens springen wir einfach neugierig und tatendurstig ins Geschehen, um fremde Länder, Kulturen und Menschen kennenzulernen. Erholt wird dann daheim, wenn wir die Erlebnisse langsam verarbeiten und begreifen.

Der Flug mit Air Lingus war angenehm, die Mietwagenübernahme in Dublin zügig und schon saßen wir im VW T-Cross, auf der falschen Autoseite, wie gesagt ;-))

Bereits auf der 2stündigen Fahrt nach Belfast in unser erstes Hotel TARA LODGE gab es viel zu sehen und wir kamen auch schon in einem entzückenden kleinen Dorf namens CARLINGFORD in den Genuss unserer geliebten „Fish & Chips“. Die Portion war riesig und deshalb teilten wir uns unser Einstiegsmahl.

Heute durften wir uns bei einem ausgiebigen Spaziergang durch MOUNT STEWARD, vom herrlichen Landschaftsgarten und Familiensitz der Marquessen von Londonderry Mount Steward House bezaubern lassen.

Beeindruckt von dem mystischen Anblick der GREY ABBEY ging es am späten Nachmittag zurück nach BELFAST, um noch einen Blick auf die QUEENS UNIVERSITY OF BELFAST und den wunderbaren BOTANISCHEN GARTEN zu werfen.

Das Licht war heute sehr schön weich und die Luft war wie Seide. Ich weiß, das klingt jetzt schon ziemlich romantisch und verträumt. ABER es ist einfach so, dass diese grüne Insel mich schon völlig verzaubert hat! Ich gestehe es.

So, jetzt heißt es noch kurz „schön machen“ und dann werden sich mein lieber Mann und ich ins Nachtleben stürzen und in einem PUB erstmals auf dieser Reise IRISCHE LIVE-MUSIC hören. Mehr davon vielleicht morgen!

Nicht nur Tulpen in Amsterdam

Nach einem relativ kurzen Flug von Bonaire (08:40 Stunden) sind wir müde, aber trotzdem tatendurstig in AMSTERDAM Schipol gelandet. Mit dem Zug kommen wir rasch, unkompliziert und kostengünstig um € 11,– für 2 Personen zum Bahnhof Central. Von hier noch ca. 600 Meter Fußweg und schon konnten wir im Hotel einchecken. Da die Hotelpreise in Amsterdam ziemlich deftig sind, haben wir uns für ein kleines 3* Hotel (Hotel Prins Hendrik) entschieden, das wir für zwei Nächte inkl. Frühstück für € 464,– über www.booking.com gefunden haben.

Ohne ein Programm geplant zu haben, einfach nur um uns die Füße zu vertreten und uns durch die Stadt treiben zu lassen, haben wir einen wunderbaren Tag erlebt.

Gesehen haben wir in erster Linie die sogenannten COFFEE SHOPS ( https://www.mr-amsterdam.de/infos-coffeeshop-amsterdam.htm), derer es mehr als 160 in Amsterdam gibt. Canabis ist hier legal, es wird sowohl CBD als auch THC-hältiges verkauft. Ich habe mir nur einen harmlosen CBD-Tee gekauft, der mit beim Einschlafen mit Jetlag helfen soll. Ich bin da eher feig und konservativ. Der Besuch im Coffee Shop hat auch ohne THC viel Spaß gemacht!

Was wir noch in großer Dichte gesehen haben, waren diverse Sex Shops. Davon gibt es keine Bilder, denn in den Schaufenstern waren Sachen ausgestellt, die zum Fürchten (oder möglicherweise für Außerirdische in Größe von Dinosauriern, Elefanten etc.) waren.

Eindeutig wohler gefühlt haben wir uns in den zahlreichen Käseläden (z.B. HENRI WILLIG), durch die wir uns gewissenhaft durchgekostet haben. Gekostet und reichlich eingekauft, wie ich gestehen muss ;-))

Zum Schluss sind wir noch über eine Gedenkstätte für Alexej Nawalni gestolpert und beinahe in eine politische Kundgebung geraten, der wir gerade noch ausweichen konnten.

Morgen machen wir einen Ausflug nach KEUKENHOF und lassen uns von der Farbenpracht der Tulpenblüten verzaubern; so viel sei heute schon verraten. Gute Nacht!

Tulpen & Windmühlen

Tag 2 mit einem klassischen, biederen, braven Touristenprogramm. Nachdem wir uns gestern die „sündigen“ Touristenmeilen in Amsterdam angeschaut haben, wollten wir heute lieber in der Natur sein.

Also fix in einen Bus gesetzt und raus nach KEUKENHOF in den 200 ha großen Blumenpark, auf dem rund 700 Tulpenarten präsentiert werden. Insgesamt sind 7 Millionen Blumen zu bestaunen. Es ist unbeschreiblich, wie gut diese Farbenpracht und die Schönheit der Blumen für die Seele ist!

Da jetzt gerade Hochsaison in Keukenhof ist, waren wir natürlich nicht alleine, sondern in Gesellschaft vieler gutgelaunter Blumenliebhaber ;-))

Da uns die Füße nach 4 Stunden bei den Blumen immer noch nicht weh genug taten, sind wir im Anschluss in den Zug gestiegen und zu den berühmten historischen Windmühlen nach ZAANSE SCHANS gefahren. Wirklich romantisch und sehenswert, entspannt und ebenfalls gut besucht. Offenbar waren doch nicht ALLE Touristen bei den Tulpen ;-))

Viel zu müde, viel zu sehr schmerzende Füße – großartig Essen gehen war heute nicht mehr möglich. Eine rasche RAMEN-Suppe im China Restaurant um’s Eck, unter die Dusche und ab ins Bettchen, um den Jetlag zu pflegen. Gute Nacht!

Ciao Curacao – Bon Bini Bonaire

Eine kleine, umgebaute Frachtmaschine brachte uns in nur 17 Minuten von Curacao nach Bonaire. Eigentlich waren für den Flug 30 Minuten veranschlagt, aber wir hatten wohl Rückenwind.

Der erste Eindruck von Bonaire ist positiv. Die Insel scheint sauberer zu sein, als Curacao. Der Mietwagen ist gepflegter und wir dürfen ihn sogar versperren! Das Allerbeste ist allerdings der erste Sprung ins Meer direkt vor unserer Ferienwohnung. Es wimmelt nur so von Papageienfischen und deshalb wird sofort ausführlich geschnorchelt.

Die Hauptstadt Kralendijk ist sehr malerisch und wir finden ein schönes Strandrestaurant am Meer und essen köstlich! Nach dem Essen wird noch auf der Straße getanzt. Besser kann ein Aufenthalt nicht beginnen.

Ein Päuschen in Ehren, kann niemand verwehren

Auch unsere Reise neigt sich dem Ende zu und deshalb möchte ich mich schon heute auf den Abschied einstimmen.

Mein Süßer hat Ohrenschmerzen und deshalb wurde heute nicht getaucht, sondern einfach nur relaxed. Einen kleinen Ausflug in den Norden werden wir noch unternehmen und dann geht es wieder Richtung Heimat. Dieser Ausflug wird nachgetragen. Schön war’s hier, aber zu Hause ist es schließlich auch schön.

Erkenntnisse aus der Karibik-Reise – Teil 1

Wir sind wieder im (schönen!) Alltag zurück und ich möchte meine Erkenntnisse gerne mit euch teilen. Wer also von unseren Erfahrungen profitieren möchte, bitte ich um die Aufmerksamkeit wie vom Leguan gezeigt ;-))

UNBEDINGT IMMER RECHTZEITIG für den Flug einchecken! Wir hatten diesmal so einen unglaublichen Dauerstress, dass mein Schatz (er ist für diese Dinge zuständig) zu spät eingecheckt hat. Ergebnis: wir sollten durch 10 Reihen getrennt sitzen, wobei ich das Glück hatte, einen Platz „fußfrei“ mit viel Beinfreiheit zu ergattern, während Walter einen Mittelplatz zugewiesen bekam.

Leider saß neben mir eine wirklich sehr, sehr stark übergewichtige Frau mit einem übel gelaunten Kleinkind. Die rechte Körperhälfte der Frau „quoll“ über meine linke Körperhälfte. Es wurde mir immer heißer an meiner linken Körperseite. Das übel gelaunte Kind griff sich brüllend mit fettigen Fingern (Pommes frites als Nervennahrung, damit es einmal die Dimensionen ihrer Mutter erreicht) abwechselnd meine Lesebrille und meinen E-Book-Reader und wollte meine Sachen auf den Boden werfen. Ich mag Kinder und zeige mich verständnisvoll.

Nach dem Start machten sich Stewardess und ich auf die Suche nach einem anderen Platz für mich, damit ich meinen (ich gab ihn für ALLE Fluggäste auf, damit das Kind zu plärren aufhört und auf MEiNEM Sitzplatz schlafen kann !!! ) fußfreien Platz zur Verfügung stellen konnte.

Walter und ich saßen schließlich dann doch zusammen und alles war gut.

Erkenntnisse aus der Karibik-Reise Teil 2

NIEMALS OHNE PACKLISTE DEN KOFFER PACKEN ! Aus im vorigen Artikel genanntem Stress habe ich mich auf meine Erfahrungen als Vielreisende verlassen UND WAR verlassen. Ohne Packliste packt man automatisch viel zu viel Kleidung ein. Ich hätte bei diesem Tauchurlaub ( der es ja hauptsächlich war ) bloß ein Drittel davon benötigt. Merke: man braucht nicht 21 Slips und 10 BH’s, wenn man sowieso hauptsächlich im Bikini unterwegs ist!

Socken und eigene Badetücher braucht man ebenfalls nicht, weil die Badetücher von der Unterkunft zur Verfügung gestellt werden und Socken sind ohnehin unnötig, wenn man nicht wandert.

Nicht daheim lassen sollte man die passenden Flossen. Aus Gewichtsgründen nahm ich lediglich mein leichten Schwimmflossen mit und nicht die Füßlinge samt meiner starken Tauchflossen. Ergebnis: $ 270,– für den Einkauf auf Curacao, weil man dort natürlich verlangen kann, was man möchte. In Wien hätte ich die Hälfte bezahlt. ABER dafür sind meine pinkfarbenen Flossen DER HINGUCKER unter Wasser schlechthin ;-)) Mein Sohn hat sie sich gerne gelegentlich von mir geliehen ;-))

Erkenntnisse aus der Karibik-Reise Teil 3

LÜCKENLOSE RECHERCHE ÜBER DAS REISEZIEL VOR ABREISE ! Wir ließen uns in die Irre führen durch den Begriff „Niederländische Antillen“ und gingen davon aus, dass wir uns auf Curacao und Bonaire auf europäischem Boden befinden. Bei unseren vorhergegangenen Reisen, z.B. Guadeloupe, war das so – Guadeloupe ist französisches Staatsgebiet und man bezahlt in Euro bzw. mit Kreditkarte, Debitkarte).

Curacao ist ein eigenständiges Land mit eigener Währung (Antillengulden) innerhalb des Königsreiches Holland. Jede Barabhebung beim ATM kostete rund $ 15,– unabhängig von der Summe der Abhebung. Zahlungen mit US $ werden mit kreativen Aufschlägen verrechnet ;-(( Bemerkenswert fanden wir außerdem, dass viele Dienstleister, Restaurants, Shops etc. ausschließlich Bargeld akzeptierten.

Auf Bonaire hingegen ist der US $ DAS Zahlungsmittel, egal ob bar oder mit Karte. Hier war das Bezahlen deutlich unkomplizierter. Trotzdem ist es uns passiert, dass man in im Botanischen Garten nur Bargeld akzeptierte und kein Ticket im Gegenzug gab. Eigenartig.

Erkenntnisse aus der Karibik-Reise Teil 4

KEINE KOMPROMISSE BEI DER BUCHUNG EINGEHEN. Wir waren diesmal nicht allein unterwegs und mussten mit der Buchung abwarten, bis das zweite (berufstätige) Paar seine Urlaubsanträge bewilligt bekam. Dadurch waren wir spät dran und es gab in jeder unserer beiden Unterkünfte nur mehr eine Strandvilla mit Meerblick, die wir natürlich dem zweiten Paar überließen. Der „Blick in den tropischen Garten“ entpuppte sich als Blick auf den Parkplatz. Der „Balkon mit Meerblick“ entpuppte sich als nur 1-Meter-breit und für Essen am Balkon ungeeignet. Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau, zumal wir dafür auch weniger verrechnet bekamen!

Wir ließen es uns trotzdem nicht verdrießen!!! JEDER Tag ist zu kostbar für schlechte Laune und Enttäuschung. Wir haben die Aufenthalte sehr genossen, haben uns überall ein schönes Plätzchen mit Meerblick gefunden und unsere Aufmerksamkeit auf das Schöne gelenkt. Die Vermieter haben sich ebenfalls bemüht, für uns immer wieder eine schöne Terrasse mit Meerblick zur Verfügung zu stellen. DANKE liebe Ilja und Wim https://www.sun-reef.com/ wir werden euch unbedingt weiter empfehlen !!!! Ebenfalls DANKE an Vronie und Geert https://oneoceanbonaire.com/

Am späten Nachmittag und Abend sind wir auf Bonaire sehr gerne bei https://www.habitatbonaire.com/ für leckere Cocktails als Sundowner oder gleich zum köstlichen Abendessen eingekehrt. Auf Curacao hatten wir ebenfalls ein Stammlokal in Boka Sami https://www.facebook.com/DiVersesauzencuracao/ mit herrlichen Sonnenuntergängen, köstlichen Cocktails und ausgezeichnetes Essen.

Und somit sind wir wieder einmal beim wichtigsten Punkt für eine gelingende Reise: NICHT ALLES SO STRENG NEHMEN! AUF REISEN IST MAN NICHT ZU HAUSE, DAHER BITTE EINFACH TOLERANZ, HUMOR UND ALLES EINFACH ENTSPANNT NEHMEN, WIE ES IST! ANDERE LÄNDER = ANDERE SITTEN !!!

VIEL VERGNÜGEN BEI DER NÄCHSTEN REISE! EURE ROSI